Schicksals-Tag für unser Land

Hofburgwahl

Schicksals-Tag für unser Land

Es wird der wohl spannendste Wahltag der vergangenen Jahre. Die heutige Hofburg-Stichwahl könnte nicht mehr und nicht weniger als das Ende der Zweiten Republik einläuten.

Eine dramatische Richtungswahl zwischen FPÖ-Kandidat Norbert Hofer und Alexander Van der Bellen – erstmals haben es SPÖ und ÖVP nicht einmal mehr in die Auswahl geschafft – wird heute entschieden:

Mit Hofer – er ist schlagender Burschenschafter und erregt die halbe Welt – könnte der erste Freiheitliche in die Hofburg einziehen. Gewinnt er, würde wohl auch in der Regierung bald kein Stein auf dem anderen bleiben.

Ein Sieg von Van der Bellen würde viele in den internationalen Medien enttäuschen. Schlagzeilen über den absoluten Rechtsruck in Österreich sind längst vorbereitet, während das liberale Lager von links bis bürgerlich aufatmen würde.

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Sinkt die Wahlbeteiligung oder kommt Wutvotum?

Emotionen. Der längste Wahlkampf in der Geschichte der Zweiten Republik – die Stichwahl wurde wegen Formfehler aufgehoben, dann verschoben – hat nicht nur die Emotionen zwischen VdB und Hofer hochgehen lassen.

Video zum Thema Heftige Beschimpfungen zwischen Hofer und VdB
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Die Wähler schwanken zwischen Wahlmüdigkeit und Wut. Kein Meinungsforscher will voraussagen, wie diese „Mutter aller Wahlschlachten“ tatsächlich ausgehen wird.

Geht es nach den Wettquoten, ist FP-Mann Hofer der klare Favorit. Politik-Experten warnen freilich, dass es darum gehen werde, wer seine Wähler heute besser mobilisieren kann. In den Parteien stellt man sich darauf ein, dass der heutige Tag wieder eine Zitterpartie wird, der Wahlsieger erst am Montag feststehen könnte. Oder kommt es am Ende dieses Wahlkampfes voll unerwarteter Wendungen noch zu einer letzten Überraschung?

Die ganze Welt schaut heute auf Österreich

Bereits zum letzten ORF-Duell zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer waren 70 Medienvertreter aus aller Welt anwesend. Heute sind es gar 300 Kollegen.

Bereits seit Tagen berichten Zeitungen – von der deutschen Bild bis zur französischen Le Monde – über die Richtungswahl in Österreich. Das spannende Rennen um den ersten Mann im Staat hat es gar auf die Titelseite der New York Times geschafft.

I. Daniel

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