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Hofburg-Wahl

Schlappe: Jetzt will FPÖ den Kanzler

Um 17.26 Uhr war es so weit, Norbert Hofer gab seine Niederlage zu: „Ich bin unendlich traurig, dass es nicht geklappt hat. Ich hätte gerne auf unser Österreich aufgepasst.“ Dann gratulierte er Alexander Van der Bellen zum Wahlsieg. Eine Wahlanfechtung wird es diesmal wohl nicht mehr geben.

Noch in der Früh hatte Hofer mit Sieg gerechnet

Wie vom Blitz getroffen. Die FPÖ ist von der mehr als deutlichen Niederlage an diesem Sonntag wie vom Blitz getroffen worden. Alles war auf Sieg gepolt. Noch Tage vor der Wahl hatte Hofer sich siegesgewiss gezeigt. „Es sieht sehr, sehr gut aus“, sagte er im ÖSTERREICH-Interview vor der Wahl. Noch am Sonntagmorgen sprühte Hofer beim Kirchgang in Pinkafeld vor Optimismus – bis zu Mittag: Da wurden dem Kandidaten erste Ergebnisse aufs Handy geschickt.

Was nun? Die FPÖ hatte die Hofburg als Sprungbrett auf den Kanzlersessel bereits fix eingeplant. Doch noch am Wahlabend wurde von Wahlleiter Herbert Kickl und seinem Generalsekretär-Kollegen Harald Vilimsky sofort die Parole ausgegeben: Mehr als 46 % sind ein Erfolg – „fast die Hälfte der Österreicher haben diesmal freiheitlich gewählt.“

Darauf wollen die Blauen aufbauen. Kickl gab die Parole aus: Wenn es schon mit der Hofburg nichts wird, na dann muss es der Bundeskanzler werden. „Das war das letze Mal, dass das Establishment sich gegen uns eingehängt hat und einen Sieg erringen konnte“, so Kickl.

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FPÖ rechnet mit Neuwahl schon am 21. Mai 2017

Die Blauen hoffen ja schon lange, dass es im kommenden Jahr – konkret nannte Hofer immer den 21. Mai – zu Neuwahlen kommen wird. Doch wer wird da Spitzenkandidat? Hofer hat an diesem Tag das beste FPÖ-Ergebnis aller Zeiten erzielt – das befeuert schon seit Tagen Gerüchte. Die FPÖ könnte mit dem moderateren Burgenländer in Neuwahlen ziehen. Dass die FPÖ Parteichef Strache ausbooten könnte, dementierte Hofer: Er werde als Nummer 2 in Nationalratswahlen ziehen. Er habe andere Ziele: „Bei der nächsten Bundespräsidentenwahl (laut Plan im Jahr 2022) werde ich ganz sicher wieder antreten.“

(gü)

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