Tirol mit 52,59 Prozent an Van der Bellen

Hofburg-Wahl

Tirol mit 52,59 Prozent an Van der Bellen

Im Bundesland Tirol hat Alexander Van der Bellen am Sonntag die Wiederholung der Stichwahl um den Einzug in die Hofburg klar für sich entschieden. Der 72-Jährige erreichte 52,59 Prozent der Stimmen. FPÖ-Kandidat Norbert Hofer konnte 47,41 Prozent auf sich vereinen. Die Wahlbeteiligung lag - ohne Briefwahlstimmen - bei 61,61 Prozent.

Am Sonntag votierten 171.152 Wahlberechtigte für Van der Bellen, 154.278 für Hofer. Insgesamt waren 542.483 Personen wahlberechtigt.

Im ersten Anlauf hatte der von den Grünen unterstützte Kandidat mit 179.281 abgegebenen Stimmen 51,39 Prozent Stimmenanteil lukrieren können. Hofer erhielt damals 169.587 Stimmen (48,61 Prozent). Die Wahlbeteiligung lag bei 66,31 Prozent.

AUSZAEHLUNG_TIROL.jpg © oe24.TV

In der Landeshauptstadt Innsbruck gaben am Sonntag 33.468 Wahlberechtigte Van der Bellen ihre Stimme (62,18 Prozent), Hofer erhielt 20.356 Stimmen (37,82 Prozent). Hatte Norbert Hofer bei der ersten Stichwahl noch die Unterländer Bezirke Kitzbühel, Kufstein und Schwaz komplett hinter sich, verlor er nun Kitzbühel an Van der Bellen. Der Ex-Grünen-Chef trug dort mit 50,3 Prozent knapp den Sieg davon. Auch den Bezirk Lienz musste Hofer "abgeben" - Van der Bellen kam in Osttirol auf 51,54 Prozent. Die Bezirke Reutte, Landeck und der bevölkerungsreiche Bezirk Innsbruck-Land gingen ebenfalls klar an den 72-Jährigen. In allen drei Bezirken baute er seinen Vorsprung von der Stichwahl am 22. Mai aus. Den Bezirk Imst hingegen konnte Hofer halten.

Hofer schnitt wie bei der ersten Stichwahl am besten in den Gemeinden Spiss (Bezirk Landeck) und Gerlosberg im Zillertal ab, dort heimste er jeweils über 80 Prozent der Stimmen ein. Ebenso sehen lassen konnten sich aus Sicht des Freiheitlichen Kandidaten die Gemeinden Stummerberg und Rohrberg im Zillertal. Dort bekam Hofer jeweils über 70 Prozent der abgegebenen Stimmen.

Kaunertal als VdB-Hochburg

Als Van-der-Bellen-Hochburgen erwiesen sich neben seiner Heimatgemeinde Kaunertal (86,4 Prozent) die Gemeinden Pfafflar, Kauns, Fiss, Schattwald, Kaunerberg und St. Anton am Arlberg, allesamt im Tiroler Oberland. Dort konnte der 72-Jährige jeweils über 70 Prozent der abgegebenen Stimmen auf sich vereinen.

Zams, die Heimatgemeinde des Tiroler Landeshauptmannes Günther Platter (ÖVP), ging mit 66,04 Prozent der Stimmen klar an Van der Bellen. Bereits beim ersten Durchgang reüssierte Van der Bellen dort. Die Minarettgemeinde Telfs fiel mit 53,56 Prozent wie schon beim ersten Stichwahl-Versuch an Van der Bellen.

Die aktuelle Entwicklung hier im oe24.at-LIVE-Ticker: LIVE-Ticker: Van der Bellen gewinnt Präsidentschaftswahl

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