Die wichtigsten Fakten zur Heeres-Befragung

Bundesheer

Die wichtigsten Fakten zur Heeres-Befragung

„Man könnte schon am Tag danach mit der Umwandlung beginnen“, betont man im Verteidigungsministerium. Die Pläne für das Profiheer von Verteidigungsminister Norbert Darabos liegen schon bereit.

  • Gesamtzahl. Insgesamt will Darabos mit 31.300 Mann auskommen.
  • Berufssoldaten. Die Zahl der teuren Berufssoldaten soll von 12.000 auf 8.500 reduziert werden.
  • Zeitsoldaten. Als junge und gut ausgebildete Truppe sind 7.000 Zeitsoldaten vorgesehen. Sie bleiben maximal neun Jahre.
  • Profi-Miliz. 9.300 Soldaten verpflichten sich für zehn Jahre, im Katastrophenfall binnen fünf Tagen einsatzbereit zu sein.
  • Zivile. 6.500 Zivilangestellte würden Betrieb und Verwaltung übernehmen.
  • Das aktuelle System wird von der ÖVP präferiert:
  • Berufssoldaten. 16.000 Berufssoldaten sind für Verwaltung und Einsätze da.
  • Präsenzdiener. Jedes Jahr rücken 23.000 bis 25.000 junge Männer ein.
  • Miliz-Soldaten. Die beorderte Miliz ist als Notreserve vorgesehen.

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Wahl: Wie Sie richtig abstimmen

Wo kann ich wählen?
Die Wahllokale sind dieselben wie bei einer regulären Wahl. Ort und Öffnungszeit wurde den Wählern in der amtlichen Abstimmungsinformation zugeschickt.
Wie läuft Wahl ab?
Im Wahllokal geben Sie Pass und die Abstimmungsinformation ab und bekommen den Wahlzettel samt Kuvert.
Was sind die Möglichkeiten?
Sie können für die Beibehaltung der Wehrpflicht oder für die Einführung des Profi-Heeres stimmen.

Diashow So stimmen prominente Österreicher

Franz Vranitzky, Ex-SP-Bundeskanzler

Berufsheer: »Befürworter der Wehrpflicht haben keine Zukunftspläne.«

Frank Stronach, Milliardär, Parteigründer

Boykott: »Ich gebe keine Stimme ab, diese Volksbefragung ist vorgeschoben.«

Desirée Treichl-Stürgkh. Opernball-Chefin

Berufsheer: »Ich nehme heute an der Abstimmung teil und bin für das Profi-Heer.«

Andreas Gabalier, Volks-Rock’n’Roller

Wehrpflicht: »Ich hatte Spaß beim Heer, die Wehrpflicht schweißt zusammen.«

Klaus Maria Brandauer, Schauspiel-Star

Wehrpflicht: »Ich finde es wichtig, dass Menschen eine Zeit dem Volk dienen.«

Marcel Hirscher, Ski-Star

Unentschieden: »Ich weiß nicht, wie ich wählen soll, oder ob ich hingehen werde.«

Peter Schröcksnadel, ÖSV-Präsident

Berufsheer: »Heute werde ich gegen die Wehrpflicht und den Zwang stimmen.«

Harald Serafin, Operetten-Doyen

Berufsheer: »Die Wehrpflicht stiehlt jungen Männern wertvolle Lebenszeit.«

Mark Janko, Fußballspieler

Berufsheer: »Die Zeit beim Bundesheer war eine verlorene, man könnte Sinnvolleres tun.«

Christoph Leitl, Wirtschaftskammer-Chef

Wehrpflicht: »Zivildienst muss bleiben, und das geht nur mit der Wehrpflicht.«

Willibald Cernko, Bank-Austria-Chef

Berufsheer: »Ein Profiheer ist bei der Landesverteidigung einfach effizienter. «

Adele Neuhauser, „Tatort“-Kommissarin

Berufsheer : »Ich werde heute für das Berufsheer stimmen, das ist die bessere Wahl.«

F. Frischenschlager, Ex-Verteidigungsminister (FPÖ)

Berufsheer: »Ein Berufsheer ist die Antwort auf die neue Sicherheits-Situation.«

Andrea Kdolsky, Ex-Ministerin (ÖVP)

Wehrpflicht: »Die Wehrpflicht hat sich bewährt, aber sie gehört reformiert.«

Dagmar Koller, Operetten-Star

Wehrpflicht: »Ich bin gegen Waffen, aber man sollte ein erprobtes System nicht wegwischen.«

Karl Schmidseder, Generalmajor im Bundesheer

Berufsheer: »Ein Berufsheer wäre die bessere Zukunftsentwicklung für das Bundesheer.«

Niki Lauda, Ex-F1-Pilot, Fluglinien-Gründer

Boykott: »Ich gehe sicher nicht zur Abstimmung, lasst mich damit in Ruhe.«

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