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Nur 1 Gemeinde in Kärnten für Profiheer

63,35 % für Wehrpflicht

Nur 1 Gemeinde in Kärnten für Profiheer

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Die Kärntner haben der Politik am Sonntag mit einer Zustimmung von 63,35 Prozent ein klares Votum für die Beibehaltung von Wehrpflicht und Zivildienst geliefert. 47,39 Prozent der rund 440.000 Wahlberechtigten gaben laut dem vorläufigen Ergebnis ihre Stimme ab. In beinahe allen Gemeinden sprach sich eine Mehrheit der Bürger für die Wehrpflicht aus. Nur in Zell-Pfarre (Bezirk Klagenfurt-Land) wollten knapp 57 Prozent die Umstellung auf Berufsheer und bezahltes Sozialjahr.

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Der Verteidigungsminister gab seine Stimme im Ortsteil Kroatisch-Minihof ab

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In der Landeshauptstadt Klagenfurt waren 57,76 Prozent der Wähler pro Wehrpflicht. 46,48 Prozent der Wahlberechtigten beteiligten sich an der Befragung. Damit ist die Landeshauptstadt auch der Bezirk mit der landesweit geringsten Zustimmung - gefolgt von der zweitgrößten Stadt Villach. Dort sprachen sich 59,5 Prozent der Wähler für die Wehrpflicht aus. Die Wahlbeteiligung lag bei 47,04 Prozent.

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Am deutlichsten war die Zustimmung zur Beibehaltung von Wehrpflicht und Zivildienst in Oberkärnten. Im Bezirk Hermagor sprachen sich 72,5 Prozent der Wähler für die Wehrpflicht aus. Die Wahlbeteiligung lag bei 52,88 Prozent. Die Bürger der Gemeinden des Bezirks Spittal votierten zu 69,91 Prozent bei einer Wahlbeteiligung von 46,07 Prozent für die Wehrpflicht.

Als Gemeinde mit der höchsten Zustimmung zur Wehrpflicht erwies sich Albeck im Bezirk Feldkirchen. 83,47 Prozent der Wähler votierten pro Wehrpflicht. In der Heimatgemeinde von ÖVP-Chef Gabriel Obernosterer, Lesachtal im Bezirk Hermagor, sprachen sich 80,46 Prozent der Bürger für die Beibehaltung aus. In Feistritz an der Gail (Bezirk Villach-Land) waren es 80,08 Prozent.

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Der Bundeskanzler gab seine Stimme in Wien ab.

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