Ältere und Männer für die Wehrpflicht

SORA-Befragung:

Ältere und Männer für die Wehrpflicht

Bei der Bundesheer-Volksbefragung haben sich die Älteren und die Männer durchgesetzt. Sie favorisierten die Wehrpflicht, während sich für das Berufsheer vor allem die jungen Stimmberechtigten und Frauen ausgesprochen haben. Das ergab die SORA/ISA Wahltagsbefragung im Auftrag des ORF. Der wichtigste Grund für die Wehrpflicht-Befürworter war, dass der Zivildienst erhalten bleiben soll. Praktisch keine Bedeutung hatte für die Befragten, dass ÖVP/FPÖ für die Wehrpflicht bzw. SPÖ/Grüne für das Berufsheer eintraten.

Die Umfrage unter mehr als 1.000 Stimmberechtigten (vom 17. bis 20. Jänner) ergab eine deutliche Alterskluft: Die 16- bis 29-Jährigen stimmten zu 63 Prozent für das Berufsheer. Mit steigendem Alter wuchs die Begeisterung für die Wehrpflicht: Die 30-bis 59-Jährigen waren zu 61 Prozent und die über 60-Jährigen zu 71 Prozent für die Wehrpflicht. So stechen bei der Betrachtung nach Berufsgruppen auch die Pensionisten - mit 69 Prozent für das bestehende System - am stärksten hervor. Die Angestellten waren etwas stärker (47 Prozent) für das Berufsheer als die Arbeiter (33 Prozent).

Die Männer traten laut SORA zu 64 Prozent für die Wehrpflicht ein, die Frauen nur zu 55 Prozent - wobei unter 30-jährige Frauen zu 72 Prozent für das Berufsheer votierten. Die Beteiligung der Frauen und Unter-30-Jährigen war allerdings unterdurchschnittlich, während die Älteren und Männer etwas stärker zur Volksbefragung gingen.

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Der Bundeskanzler gab seine Stimme in Wien ab.

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Als Grund für ihr Ja zur Wehrpflicht nannten 74 Prozent den Zivildienst - und 70 Prozent, dass Wehr- und Zivildienst ein wichtiger Beitrag der Jugend zur Gesellschaft seien. 63 Prozent führten den Katastrophenschutz an. Jeweils nur vier Prozent entschieden sich für die Wehrpflicht, weil ÖVP bzw. FPÖ dafür eintraten.

Die Parteien - also in diesem Fall SPÖ und Grüne - spielten auch für die Berufsheer-Befürworter so gut wie keine Rolle (nur drei bzw. vier Prozent). Sie begründeten ihre Entscheidung vor allem damit (zu jeweils 65 Prozent), dass das Berufsheer zeitgemäß wäre bzw. der Wehrdienst jungen Männer unnötig viel Zeit koste.

Die Entscheidung der meisten Volksbefragungs-Teilnehmer - 72 Prozent - stand schon seit längerem fest. Nur elf Prozent entschieden sich erst in den letzten Tagen - also in der Zeit, in der SPÖ und ÖVP vehement "Wahlkampf" betrieben. Und auch wenn die Haltung der Parteien als Entscheidungsgrund so gut wie nicht zählte, wussten die Stimmberechtigten zum allergrößten Teil schon, dass die SPÖ für das Berufsheer (80 Prozent) und die ÖVP für die Wehrpflicht (77 Prozent) eintrat, und ordneten auch FPÖ und Grünen die richtige Linie zu.

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