Darum trat Faymann wirklich zurück

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Darum trat Faymann wirklich zurück

Zu seinem Abschied überraschte er tatsächlich noch einmal Freund und Feind: Denn weder Landeschefs, noch Gewerkschaft oder Minister wussten Bescheid, dass Werner Faymann nach siebeneinhalb Jahren als Bundeskanzler und Parteichef zurücktreten werde.

Den Entschluss fasste er erst am Sonntagabend
Faymann hat sich erst am Sonntagabend dazu entschlossen und zunächst nicht einmal seine engsten Vertrauten über seinen Plan informiert.

Faymann wusste, dass er Partei nicht mehr vereinen konnte
Die Gründe für Faymanns letztlich doch überraschenden Rücktritt: Der Ex-Kanzler wusste, dass er auch nach dem heutigen Parteivorstand keine Ruhe mehr haben werde. Dass er die zerstrittene Partei nicht mehr hinter sich einigen werde können.

Er geht mit Abschieds-Coup
Faymanns letzter Coup: Er designierte Wiens Bürgermeister Michael Häupl als interimistischen Parteichef. Es liegt nun an Häupl, die Partei im Streit um Asylpolitik und einer potenziellen Öffnung hin zur FPÖ wieder zu einen.

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