Family-Business-Justiz urteilte gegen ORF

Befangenheit

© TZ Österreich/Lisi Niesner

Family-Business-Justiz urteilte gegen ORF

In Justizkreisen schüttelt man den Kopf über ein Family-Business-Urteil gegen den ORF. Wie berichtet, hat das Oberlandesgericht Wien letztinstanzlich entschieden, dass der ORF alle Bänder bezüglich der Am Schauplatz-Reportage herausgeben müsse. Jetzt stellt sich allerdings heraus, dass eine der Richterinnen – Michaela Sanda – just die Schwester der Oberstaatsanwältin Ilse-Maria Vrabl-Sanda ist, die die Herausgabe der Bänder beantragt hatte. Der ORF wird beim Europäischen Gerichtshof und bei der Generalprokuratur eine Beschwerde wegen Befangenheit einbringen. Ein Justiz-Experte sagt: "Die Richterin hätte sich sofort für befangen erklären müssen.“ Tja ...

ORF-Chefredakteur: Duell im Finale

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(c) APA/Hochmuth

Gestern um 23.59 endete die Ausschreibung für den ORF-TV-Chefredakteur. Vize-Chefredakteur Hans Bürger hat sich doch nicht beworben. Da er, wie er ÖSTERREICH sagte "keinerlei Signale der Geschäftsführung erhalten“ habe. Damit läuft es auf ein Duell zwischen dem Innenpolitik-Vizeressortleiter Fritz Dittlbacher und ZiB2-Star Armin Wolf für den Top-Job hinaus. Wolf gilt als unabhängig und hat damit nur Außenseiterchancen.

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