Petzner will aus Politik ausscheiden Petzner will aus Politik ausscheiden

31.03.

© Singer

 

Petzner will aus Politik ausscheiden

BZÖ-Mandatar Stefan Petzner dürfte – wie an dieser Stelle bereits angekündigt – demnächst der orangen Politik Adieu sagen. In der orangen Welt tobt nämlich ein handfester Streit. Hinter den Kulissen bekriegen sich vor allem die BZÖ-Männer Peter Westenthaler, Gerald Grosz und eben Petzner. Der langjährige Vertraute von Jörg Haider wollte einen wichtigen Platz im Wiener BZÖ einnehmen, um auch die Gemeinderatswahlen im Herbst vorzubereiten. Westenthaler und Grosz wollten hingegen auf eine BZÖ-Kandidatur in Wien verzichten.

Petzners Ferrari
BZÖ-Chef Josef Bucher hat nun Petzner demonstrativ aus seinem „Wien-Team“ verbannt. Gestern präsentierte er die orange Führungsriege in Wien: Neben den Wienern Westenthaler und Herbert Scheibner ist just der Kärntner BZÖ-Mann Stefan Markowitz Teil des „Wien-Teams“, nicht aber Petzner.

Ein BZÖ-Mann berichtet, dass „der Stefan Petzner jetzt richtig beleidigt“ sei. Im kleinen Kreis erklärte Petzner bereits, dass er sich das nicht mehr lang antun wird. „Ich hau bald hin.“ In der Tat hat Petzner ja ein PR-Jobangebot in Monaco. Dort steht bereits ein weißer Ferrari für den Orangen parat.

Bucher will Petzner jedoch nicht ganz verlieren. Er möchte den sensiblen jungen Orangen „stärker hinter den Kulissen einbinden, um ihn wieder zu beruhigen“, erzählt ein Vertrauter des BZÖ-Chefs.

Faymann freut sich über Revanche

Stolz verkündete die ÖVP, dass EU-Ratspräsident Hermann Van Rompuy Gastredner der ÖVP-Klubklausur am 6. April sein werde. Wie an dieser Stelle gestern berichtet, war das ein kleiner Nadelstich gegen SPÖ-Kanzler Werner Faymann, der „sich nicht für EU-Politik interessiere“.

Ein feines Foul, dass der Kanzler prompt konterte: Beim EU-Gipfel vergangenen Donnerstag in Brüssel lud er Rompuy ein, doch vorher zu ihm zu kommen. Und siehe da: Gestern sagte der konservative EU-Ratspräsident zu. Am Abend vor der schwarzen Klubklausur wird Rompuy mit Werner Faymann essen und erst am nächsten Tag zur Klubklausur ins Burgenland fahren.

In der ÖVP freut man sich ob des Kanzlers Streichs naturgemäß wenig. „Wir haben den eingeladen und jetzt ist er vorher bei Faymann?“ Gott sei Dank haben die rot-schwarzen Koalitionspartner derzeit keine anderen Sorgen.

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