Pilz bastelt schon an eigener Liste

Politik-Insider

Pilz bastelt schon an eigener Liste

Peter Pilz selbst – der langjährige grüne Aufdecker und zeitweilige Enfant terrible seiner Bundessprecherinnen – lässt alles offen, bestätigt aber, dass er nach seinem Aus bei den Grünen mit einer eigenen Partei antreten könnte. Grüne Insider gehen sogar weiter: Sie berichten ÖSTERREICH, dass Pilz bereits die notwendigen drei Unterschriften von Abgeordneten habe, um bei der Nationalratswahl am 15. Oktober zu kandidieren.

Unterstützer

Diese neue „Liste Pilz“ würde sich dann – so denn er sich wirklich dazu entschließt – als linkspopulistische Partei mit dem Anspruch des Aufdeckerimage positionieren. Im Internet – via openpetition.eu – werden bereits Unterschriften dafür gesammelt. 2.715 Menschen hatten bis gestern bereits unterschrieben. Und es dürfte auch bereits erste Gespräche mit möglichen Kandidaten geben: Der bekannte Wiener Anwalt und Autor Alfred J. Noll könnte sich offenbar ebenso ein Engagement in dieser neuen Partei vorstellen, wie der bisherige grüne Kultursprecher der Grünen, Wolfgang Zinggl. Auch mit Karl Öllinger soll es Gespräche geben.

Für die Grünen ist jetzt Feuer am Dach, denn sie wären mit Pilz als Konkurrenz in ihrer Existenz bedroht. Aber nicht nur Grün zittert. Auch der SPÖ könnte eine neue linke Liste den Wahlsieg kosten.

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