SPÖ und ÖVP streiten über Sobotka- und Kern-Flüge

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SPÖ und ÖVP streiten über Sobotka- und Kern-Flüge

Koalition

Nachdem Mittwoch öffentlich wurde (wir berichteten), dass VP-Innenminister Wolfgang Sobotka per Charterflug nach Budapest geflogen war, postete SP-Kanzler Christian Kern ein Foto von sich im Zug. Von der ÖVP wurde das als bewusste ­Provokation empfunden. Die Retourkutsche folgt prompt:

In einer parlamentarischen Anfrage hatte das Kanzleramt schließlich beantwortet, dass Kern am 12. September 2016 per Charterflug nach Slowenien geflogen war. Die ÖVP ätzt: Wien–Budapest sei ein 214 Kilometer, Wien–Laibach ebenfalls nur ein 278 Kilometer langer Weg. Grundsätzlich sind Bedarfsflieger auch aus Zeitgründen üblich. Der rot-schwarze Streit über Flüge ist aber vielsagend über die Stimmung in der Koalition.

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