Strache will sich neu erfinden

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Strache will sich neu erfinden

„Kampfrhetorik“. Seinen Auftritt in der ORF-Pressestunde hatte FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache minutiös geplant: Als er am Sonntag um 10.30 Uhr in die Maske des ORF kam, war schließlich nicht nur Straches Ehefrau Philippa, sondern auch ein bekannter Rhetorik-Trainer an seiner Seite. Dieser bietet wie­derum als Spezialgebiet „Kampfrhetorik“ an.

Mappen und Programm. Mit dabei hatte der Ober-Blaue neben seiner üblichen prall gefüllten Mappe – samt mit gelbem Leuchtstift angestrichenen Sätzen, die wohl von FP-General Kickl stammten – auch das neue Wirtschafts- und Arbeitsmarktprogramm der FPÖ. Dieses wollen die Blauen zwar noch einige Zeit ­unter Verschluss halten, aber beweisen, dass es bereits fertig ist. 160 Seiten hat das Konzept, das Strache mit Experten selbst geschrieben haben will. Es soll ein „sozialliberales“ Programm werden.

Spannung. Neben diesem soll es auch ein „Österreich zuerst“-Papier geben. Der FPÖ-Chef – der durch SPÖ-Kanzler Kern und VP-Minister Kurz unter Druck gerät – möchte sich nach 12 Jahren an der FP-Spitze auch neu erfinden. Wie einst sein Vorbild Jörg ­Haider. Ob ihm wirklich neben den alten Kalauern was anderes einfällt?

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