10. Oktober 2012 23:54

Parlamentspartei 

Stronach gründet jetzt Klub

Drei weitere Abgeordnete vom BZÖ - Dann schon Klubstatus.

Stronach gründet jetzt Klub
© oe24

Eine politische Sensation steht bevor: Laut BZÖ-Insidern hat Frank Stronach bereits fünf BZÖ-Abgeordnete für seine Politbewegung gewinnen können. Damit würde die Stronach-Partei automatisch Klubstatus im Parlament erreichen und plötzlich auch faktisch mitten im Politbetrieb mitspielen.

Bereits Ende Oktober sollen die politischen Freunde von Ex-BZÖ-Mandatar Robert Lugar der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Lugar selbst dürfte dann vorläufig der Klubobmann dieses neuen Stronach-Klubs im Nationalrat werden. Derzeit sitzen gerade noch 16 treue Abgeordnete von BZÖ-Chef Josef Bucher im Parlament.

Die Abtrünnigen rechnen damit, dass sich ab November dann noch weitere Orange der Stronach-Partei anschließen werden.

Autor: Isabelle Daniel



Posten Sie Ihre Meinung Neu anmelden Login |
12 Postings
kirsanno meint am 12.10.2012 09:40:29 ANTWORTEN >
FPÖ - UND- TEAM STRONACH FOR AUSTRIA
Oracle meint am 12.10.2012 08:59:44 ANTWORTEN >
AlreadyGone meint am 11.10.2012 14:43:42

Na wenn du meinst, dass Du heute schon Prognosen für in 5 Jahren oder mehr wagen kannst, vor allem einen neuerlichen Wechsel, schlage ich vor: Suche Dir einen lukrativeren Beruf, so einen mit Kristallkugel.

Ich finde, dass ich mit meinen Prognosen schon viel zu weit aus dem Fenster lehne, aber was Du machst kann nur Wunschdenken sein. Aber wenn man sich einmal darauf einlässt: Vergleichbare Konstellationen (nicht Koalitionen) mit den Roten hat es in Deutschland mit 5 und 2 Legislaturperioden gegeben, das spricht gegen Deine Meinung.

Rein auf Österreich bezogen und wenn dann nach meinen bisherigen Annahmen ROT/GRÜN ziemlich unbelastet regieren kann, weil alle anderen Parteien sich in Einzelteile und Splittergruppen zerlegt haben, könnten wir eine besonders lange Zeit ROT/GRÜN erleben. Ich erwarte sogar, dass sich nach einem R/G-Wahlsieg weitere Abspaltungen und dann auch von der ÖVP ergeben werden, denn der heimiche Häuptling wird ein Machtwort sprechen, dass einigen nicht schmeckt und diese werden sich verselbstständigen. Die EFFEN werden sich nochmals spalten in die schon fast faschistoiden Grafisten und seine Studentenbünde und Strache/Kickl als Randalegruppe. BZÖ = unverändert, Stronach steht und fällt mit dem Ablaufdatum und wird bereits auf dem Friedhof zerfallen.

Ganz einfach gesprochen: Wir werden wahrscheinlich so eine Art Weimarer Verhältnisse auf Mitte/Rechts bekommen - nur werden die alle ihre Wunden lecken, während ROT/GRÜN endlich mal ohne Störenfriede arbeiten kann - und das wäre gut so.

Ich weiß, dass Du das anders siehst und dass Du in dem Fall auch eine evtl. gute Regierungsarbeit niemals respektieren würdest, hast Du deutlich ausgedrückt. Du hast sogar sehr deutlich gemacht, welche Motivation vorherrscht, der Satz: "... damit die Pläne der Bundesregierung sabotiert würden." spricht Bände. Also Sabotage und zer-/Störung um jeden Preis - Sachlichkeit ist nicht gefragt, dass ist sehr deutlich geworden. Ziemlich destruktiv, statt konstruktiv an der Zukunft zu arbeiten.

Deshalb kommentiere ich jetzt auch nicht mehr den Rückblick auf Haider, der hat sich im Prinzip weltweit selber disqualifiziert, hatte immer rechtzeitig gekniffen und mit verlaub: zu Tode gesoffen. Dies kann kein Vorbild sein, denn ein abschreckendes.
Wen wundert das denn (GAST) meint am 11.10.2012 19:07:04 ANTWORTEN >
Ohne Haider kann das BZÖ nicht existieren.
Bucher hat nicht das Charisma.
AlreadyGone meint am 11.10.2012 14:43:42 ANTWORTEN >
@Oracle
Habe gar keine Angst vor rot-grün.
Wenn nämlich rot-grün im Bund kommt, ist 2015 das Ende für Häupl und Vassilkous Regentschaft gekommen.
Und lieber 5 Jahre rot-grün als nur ein Monat mehr.
Eine rot-grüne Regierung würde damit enden, dass nie wieder jemand dieses Experiment wählt!
Und gleichzeitig würden rot-grün in den Bundesländern abgewählt werden, damit die Pläne der Bundesregierung sabotiert würden.
Die Macht geht vom Volk aus.
Und: Jörg Haider ist vor 4 Jahren gestorben, möge er in Frieden ruhen, er hat viel vollbracht, dank ihm hat Kärnten seit 1999 keinen roten Landeshauptmann mehr!
Und nicht zu vergessen: Er hatte in Kärnten bei der Nationalratswahl 2008 das zweitstärkste Prozent-Ergebnis(38,5%) mit seiner Partei welcher er dort seit 1986 aufgebaut hatte, nur Burgenland 40,1% für die SPÖ war in %en noch stärker:
http://wahl08.bmi.gv.at/
Jörg Haider ruhe in Frieden!
Oracle meint am 11.10.2012 13:15:14 ANTWORTEN >
Dies war doch abzusehen oder die Ratten verlassen nicht das sinkende Schiff - der Kahn ist schon längst abgesoffen.

Es gibt doch sowieso nur marginale Unterschiede zwischen FPÖ - BZÖ - Stronach; die sind untereinander austauschbar und durch die Bank die größten Opportunist, die ihr Fähnlein in den Wind hängen und sich da anbiedern, wo sie ihre besten Überlebenschancen sehen.

Diese Unzuverlässigkeit wird doch schon schneller vom Wähler honoriert, als man in den kühnsten Träumen glauben konnte.

Binnen Wochenfrist manifestiert sich der weitere Absturz und die Normalisierung bei Stronach, ohne dass die anderen beiden gewinnen können.

Die neueste Umfrage aus dieser Woche vom Market-Institut (Der Standard) beweist es:
Ergebnisse:
Partei ./. oe24 v.06.10. ./. Standard v. 10.10.
SPÖ ./. 26 ./. 28
ÖVP ./. 22 ./. 22
FPÖ ./. 21 ./. 20
BZÖ ./. 2 ./. 2
Stronach ./. 12 ./. 10
GRÜNE ./. 14 ./. 16

Interessant ist, dass selbst die strammsten Stronach-Anhänger NICHTS über deren Parteiprogramm wissen und nur so lange dabei bleiben, wie Stronach selbst vorsteht.

Ich bin höchst zufrieden, dass meine bisherigen Annahmen, Vermutungen und Spekulationen bereits jetzt durch Zahlen bestätigt werden - der Trend wird sich fortsetzen und es wird/werden 1 oder 2 weitere Fehler bei FPÖ, ÖVP, BZÖ oder Stronach genügen und ROT/GRÜN ist die neue Regierung.

Bis heute hat es besonders die FPÖ geschafft durch platte Polemik und Hetze die Arbeit der akt. Regierung klein zu reden, die ÖVP hat durch vorlaute Dummheiten unterstützt - aber jetzt rächt sich der Hang zur Selbstdarstellung ohne Inhalte und ganz besonders die Zergliederung der ursprünglichen FPÖ in FPÖ+FPK+BZÖ+Stronach.

SPÖ + Grüne können sich fast zurück lehnen, abwarten - die anderen wählen sich selber ab.
AlreadyGone meint am 11.10.2012 01:15:27 ANTWORTEN >
@Frosch
Vollkommener Quatsch.
Habe zufälligerweise den Artikel in NEWS auch gelesen.
Da sind sehr wenig Beweise dabei.
Lediglich 2 Kreisdiagramme einer ÖVP mit oder ohne Grasser und eine Befragung ob eine neue Partei unter Grasser oder eine neue Partei erfolgreich wäre.
No na ned, gab es solche Umfragen.
Das aber Stronach das BZÖ "Haider schenkte". Wuhu, bitte dass ist der Witz des Jahrhunderts.
Bitte einfach mal Wikipedia nachlesen, da steht schon in der Einleitung die Wahrheit.
" Sie wurde im April 2005 von Mitgliedern der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) um Jörg Haider gegründet."
Alles andere ist Geschichtsfälschung!
AlreadyGone meint am 11.10.2012 12:58:58
@Frosch, das mag in den Medien stehen aber:

Das Westenthaler mit Strohnach verbandelt ist war auch nichts neue.
Er wechselte doch zu Magna in 2002 und wurde Bundesliga-Chef.

Tatsache ist: Die Satzung des BZÖ wurde von Dr. Jörg Haider hinterlegt.
Nur das ist entscheident:

Und Haider hatte die Forderungen wie Flat-Tax und Berufsheer schon in seiner besten Zeit (80er und 90er) thematisiert.
Hier ein Auszug zum Berufsheer:
"Bereits 1991 schlug Friedhelm Frischenschlager, damals noch in der FPÖ und von 1983 bis 1986 Verteidigungsminister in der SPÖ-FPÖ-Regierung, eine Volksabstimmung über die Wehrpflicht vor. Jörg Haider plädierte ebenfalls für ein Berufsheer. Positive Aussagen zur Abschaffung der Wehrpflicht kamen aber aus allen Parteien. Helmut Zilk, Erhard Busek, Caspar Einem oder Andreas Khol tätigten entsprechende Aussagen."
Quelle genius.co.at/index.php?id=501

@Tunichtgut
Ich sterbe lieber stehend als kniend zu leben (also ich verlasse kein Schiff wie die Ratten)!
Frosch meint am 11.10.2012 09:16:22
@AlreadyGone

2004 arbeiteten Hochegger/Meischberger das Konzept einer neuen Partei für Stronach aus. KHG war als Frontman vorgesehen, doch Umfragen ergaben, dass KHG seine Strahlkraft schon weitgehend verloren hatte und deswegen wurde diese Sache von Stronach nicht weiter verfolgt.
Pikant ist, dass der Auftrag angeblich von Westenthaler gekommen sein soll und dieses Konzept wurde dann eben an Jörg Haider weitergereicht - so Hochegger.
Diese Meldung ist schlüssig und korreliert mit den Tatsachen und vor allem mit den beteiligten Akteuren.

http://kurier.at/nachrichten/4514577-hochegger-bastelte-2004-an-stronach-partei.php
Tunichtgut meint am 11.10.2012 09:07:47
Hallo Heini
Geschichtsfälschung?
Ich glauben man muss sich darüber nicht mehr allzu viele Gedanken machen, weil das BZÖ möglicherweise selbst bald Geschichte sein wird-
Und dass sich jetzt einige als Ratten die das sinkende Schiff verlassen deklarieren, war zu erwarten - Sollte das BZÖ politisch doch überleben kann es froh sein solchen Mist entsorgt zu haben!
AlreadyGone meint am 11.10.2012 01:12:34 ANTWORTEN >
Sollte dies wahr sein, wäre dass ein erbärmliches Verhalten!

Klar es gibt ein freies Mandat. Aber 2008 haben die Wähler "BZÖ -Liste Jörg Haider" und nicht Stroh -Liste Franky Boy gewählt....
All jene sollten wissen, dass dies nicht nur eine äußerst Erklärungswürdige Vorgangsweise ist, sondern zudem auch noch peinlich und im Gegenteil Strohnach sogar schadend. Denn ein Klub aus lauter Ex-Mitgliedern einer einzigen Partei wird imagesmäßig Stronach als Kopie von Orange abstempeln.

Sollte diese Story nicht wahr sein, ist es ebenfalls erbärmlich, weil dann nämlich Unwahrheiten verbreitet werden!
Otsoma meint am 11.10.2012 00:59:29 ANTWORTEN >
Na da wird allgemeines Wehklagen angesagt werden. Da wird in den Mistkübeln gegraben werden
ob sich nicht doch etwas findet was man Stronach anhängen könnte. Da werden die diversen Medien bemüht werden allen voran der unsägliche ORF mit seinen angepassten Moderatoren. Für uns Wähler wird es sehr unterhaltsam werden.
Frosch meint am 11.10.2012 00:54:04 ANTWORTEN >
Das BZÖ - die Retortenpartei schlechthin - war da nicht der Stronach schon bei der Gründung involviert und wurde dann das Konzept dem Jörg Haider überlassen, da es an einer glaubwürdigen Person (Grasser?) scheiterte, der dieses "Bündnis" präsentieren sollte.
Der Name "Bündnis" war auch Teil des Konzepts - wollte man sich doch dadurch von den allgemein in Verruf geratenen Namen/Marke "Partei" abgenzen.

Wie dem auch sei - das BZÖ ist Geschichte und Niemand wird diesem "Sammelsurium" von "Spitzenpolitikern" eine Träne nachweinen!

P.S. Der Bucher könnte fast als Doppelgänger vom Grasser durchgehen!
Seiten: 1