26. Jänner 2012 23:50

Budget-Sitzung 

Verdoppelt sich der Sparbedarf?

Freitagvormittag trifft sich die Regierungsspitze zu brisanter Spar-Sitzung.

Verdoppelt sich der Sparbedarf?
© APA

Über das ursprünglich geplante Zehn-Milliarden-Euro-Sparpaket – pro Jahr zwei Milliarden Euro bis 2016 – wäre sich die rot-schwarze Koalition grundsätzlich einig. VP-Finanzministerin Maria Fekter soll hinter den Kulissen allerdings einen höheren Sparbedarf errechnet haben. Am FreigVormittag treffen sich SPÖ-Bundeskanzler Werner Faymann, VP-Vizekanzler Michael Spindelegger, Fekter und die SP-Staatssekretäre Josef Ostermayer und Andreas Schieder nun zu einem vertraulichen Budgetgipfel im Bundeskanzleramt.


„Höhere Zinszahlungen“
Dort soll nun auch über den tatsächlichen Sparbedarf verhandelt werden. Aus Koalitionskreisen wurde – ÖSTERREICH berichtete – am Mittwoch erzählt, dass sich das Sparvolumen gar von zehn auf 20 Milliarden Euro verdoppeln könne. Aber das sei „noch lange nicht fix“, berichten Verhandler. Dass der Sparbedarf nach dem Triple-A-Verlust aber höher werde, sei „unbestritten“, sagte ein VP-Mann ÖSTERREICH.
VP-Vizekanzler Michael Spindelegger hatte in einem ÖSTERREICH-Interview unmittelbar nach dem Verlust der höchsten Bonität für die Republik bereits gewarnt, dass sich die „Zinszahlungen und daher auch der Sparbedarf verdoppeln könne“.

Die SPÖ will hingegen bei den ursprünglich paktierten zehn Milliarden bleiben.
Kanzler „not amused“. Uneins sind sich die rot-schwarzen Verhandler aber derzeit auch über Steuererhöhungen. Vergangenen Sonntag kam es während der letzten Gipfelgespräche zwischen Faymann und Spindelegger zu Verstimmungen. Der Kanzler soll wenig amused darüber gewesen sein, dass der VP-Chef öffentlich stets die Steuerfrage mit „das will der Kanzler“ beantworte.

Zumindest die Solidarsteuer für „Reiche“ auf Zeit scheint dafür bereits ausgemachte Sache zu sein. Hier haben auch die Landeshauptleute ihr Ja signalisiert.
Die von der SPÖ angedachte Luxussteuer – eine Erhöhung der Mehrwertsteuer um ein Prozent auf alle nicht lebensnotwendigen Güter – wird von der ÖVP weiter ­vehement abgelehnt. Der Öffentlichkeit soll das Sparpaket Anfang Februar präsentiert werden.


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12 Postings
henrisaint meint am 27.01.2012 12:16:06 ANTWORTEN >
Es hat bei uns noch nie eine tempoäre Abgabe gegeben, alle wurden ständige Einrichtung, Wurden nur max. mit anderem Namen versehen, siehe NOVA, kommt aus der Erfindung vom ehem. FM Koren, damals 10%, Später Luxussteuer 10% auf ? Luxusgüter, jetzt NOVA Z
zwischen 8 - 16%+ MWST. Die Welt lacht allein die hier angewandte Steuerarithmetik ist schon abenteuerlich. Die nächste Wahl kommt sich, aber den Griechen Blasen wir die Milliarden die wir nicht haben in den Allerwertesten und kommen nicht dahinter, dass uns die nur verscheißern.
henrisaint meint am 27.01.2012 12:02:29 ANTWORTEN >
Na endlich was gefunden was man den PensionistInnen wegnehmen kann, mehr Sozialversicherung?? Witwen und Witwer Renten werden schon kassiert, jetzt das, nehmt es doch von der sowieso total überzogenen Lohnsteuer, dann wäre gleich mehr Geld für die Kassen da.
SilentPain meint am 27.01.2012 11:41:23 ANTWORTEN >
Tja, das Sparvolumen hängt im Endeffekt nicht von Österreich ab! 10 Mrd. zu sparen sind bestimmt nicht genug, selbst 20 Mrd. werden nicht reichen! Faymann möchte nur das Nötigste unternehmen, um (vorerst) nicht zu tiefgreifend beim Volk zu sparen. Sein Hauptziel ist es, die nächste Wahl zu gewinnen und da muss man aufpassen. Spindelegger hat da ein wenig mehr Weitblick. Er sieht die Schuldenlawine ins Unendliche wachsen und ahnt, dass es nicht gut ausgehen könnte. Ihm ist es allerdings wurscht, was das Volk von ihm denkt, weil er ohnehin zu 100 % der nächsten Regierung angehören wird und das Volk es nicht beeinflussen kann!

Obwohl die beiden in ihren Ansichten ein wenig differieren, sind sie sich in einem Punkt völlig einig: Gespart wird NUR beim Volk! Der Bärenanteil MUSS vom kleinen Bürger, den Pensionisten, den Familien usw. getragen werden, um den Lebensstandard der Politiker zu sichern und die Bonusausschüttungen und Hilfszahlungen in Mrd.-Höhe den Risiko-Bankern weiterhin zu gewährleisten! Diese Gruppe bekommt von der Regierung einen Freibrief zum Abzocken und zum Kassieren!

Nebenbei wird nur ein winzig kleiner Teil von den Besserverdienern und ihresgleichen - das, wohlbemerkt, zeitlich begrenzt ist - getragen! Es ist den Bessergestellten nicht zuzumuten, dass sie auf Dauer auf ihre Vorzüge und den ihnen zustehenden Luxus verzichten müssen! Wofür gibt es die Mindestrentner? Sollen die verzichten, denn die haben eh nichts! Da fällts eh nicht ins Gewicht, nicht wahr, Herr Spindelegger und Herr Faymann? Statt jeden Cent zweimal umzudrehen, müssen sie ihn künftig eben dreimal umdrehen!
Der eine nennt es „wirtschaften“, der andere „sozial ausgewogen“!
elmer meint am 27.01.2012 11:38:44 ANTWORTEN >
Rudi ratlos und Partner retten ??? Wahrscheinlich nur den eigenen Ar.......!
Kriegerin meint am 27.01.2012 11:29:32 ANTWORTEN >
nur damit die statistik stimmt, entwickelt sich die PVA zum handlanger der frau feker.
bisher kranke I-pensionisten werden ohne untersuchungen aufs AMS geschickt.
das nennt man dann sparpaket.
bei den armen, kranken und kindern beginnt man zu sparen.
bitte wählt diese kasperln nicht mehr.
bucaka meint am 27.01.2012 11:03:13 ANTWORTEN >
DIE SCHOTTERMITZI KANN RECHNEN ICH HABE GEGLAUBT SIE KANN NUR STEINE ZÄHLEN !
Beamter meint am 27.01.2012 10:56:53 ANTWORTEN >
Ich gratuliere Strache zu seinem kommenden Wahlsieg; den wird er mit Sicherheit einfahren - nicht nur weil die den Euro-Rettungschirm finanzierenden Länder zwar ihre Forderungen gegen Griechenland abschreiben, aber die eigene Bevölkerung mit harten Sparmaßnahmen belasten werden - sondern weil zigtausende Beamte - sollte die Streichung eines Biennalsprunges wirklich kommen - am Wahltag Vergeltung üben werden.

Immer dasselbe mit dem Faymann! meint am 27.01.2012 09:28:51 ANTWORTEN >
Jetzt redet er wieder groß und wenn die ÖVP nein sagt zieht er wieder den Schwanz ein! Das kennen wir schon. Die haben alle kein Rückgrat mehr!
Wie lang ist die Reichensteuer auf Zeit?? Zwei Wochen weil es die ÖVP nicht anders will oder wie?
Ich will auch nur mehr für zwei bis maximal vier Wochen im Jahr Steuer bezahlen? Gleiches Recht für alle!!
helmut65 meint am 27.01.2012 08:42:34 ANTWORTEN >
Dieser Bericht beweist von Neuem die Unfähigkeit unserer Politiker. Wenn man von Schuldenbremse spricht, so müssten bei einem eingeplanten Defizit für 2012 von 9 Mrd. bis zu diesem Betrag eingespart werden oder durch höhere Einnahmen abgedeckt werden.
Für die Kredite von ca. 20 Mrd. zur Abdeckung der fällig werdenden Schuldzahlungen 2012 werden höhere Zinsen zu veranschlagen sein, die den Bedarf noch erhöhen. Um auch einen Schuldenabbau zu erreichen, darf es heuer kein Defizit geben, sondern bedarf es eines Budgetüberschusses, der die Gesamtschuld reduziert. Ich sehe das nicht als höhere Mathematik an, sondern als Milchmädchenrechnung, zu der selbst unsere Politiker nicht fähig sind.
FranzWalter meint am 27.01.2012 07:32:20 ANTWORTEN >
Seit Wochen bzw. Monaten "verhandeln" sie angeblich und kennen noch immer nicht das Ziel ihrer "Bemühungen". Weg mit dem Dreck!
Zillertaler333 meint am 27.01.2012 06:35:28 ANTWORTEN >
Es wäre höchste ,diese Witzfiguren endlich mal abzuwählen.
mystery_ meint am 27.01.2012 03:06:29 ANTWORTEN >
die beiden sehen aus - wie voll.......sorry!
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