SPÖ und ÖVP drohen bei Testwahlen Verluste

ÖSTERREICH

SPÖ und ÖVP drohen bei Testwahlen Verluste

Die schlechte Performance der Regierung schlägt auf die Testwahlen in Graz (20. Jänner) und Niederösterreich (9. März) durch: Den Großparteien drohen durchwegs Verluste, die SPÖ ist bei beiden Regionalwahlen weit abgeschlagen.

ÖVP führt aber trotzdem Verluste
Laut der exklusiv für ÖSTERREICH (Sonntag-Ausgabe) durchgeführten Gallup-Umfrage kann der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) mit 34 Prozent zwar den 1. Platz halten, bei der Gemeinderatswahl 2003 lag die ÖVP allerdings noch bei 36,1 Prozent. Die SPÖ kann demnach zwar von 25,9 (2003) auf 27 Prozent zulegen, SPÖ-Herausforderer Walter Ferk bleibt allerdings meilenweit hinter seinem Kontrahenten Nagl.

Herber Verlust für SPÖ unter Onodi
Auch in Niederösterreich kann die SPÖ nicht reüssieren: Laut Gallup steht die Kanzlerpartei zwei Monate vor der Landtagswahl nur bei 31 Prozent - für SPÖ-Chefin Heidemaria Onodi wäre das ein herber Verlust von 2,55 Prozentpunkten - 2003 war die SPÖ noch bei 33,55 Prozent gelegen.

Blaues Aug für Pröll
Landeshauptmann Erwin Pröll käme am 9. März mit einem blauen Auge davon: Mit 53 Prozent hielte die ÖVP die Absolute klar, müsste aber ebenfalls Stimmen lassen, und zwar im Vergleich zu 2003 0,29 Prozentpunkte.

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