05. 11. 2009, 21:09

Weniger Teilnehmer

Nur 8.000 bei Wiener Uni-Demo

© Fuhrich

Tausende Studenten gingen gestern in Österreich auf die Straße. Wohl wegen der Kälte (5 Grad) kamen weniger als bei der letzten Demo (13 Grad).

Dieser Protest ist noch nicht verstummt: Aber: Wird er jetzt ein bisschen leiser? Aktionstag der Studenten in ganz Österreich. Wieder waren Tausende auf den Straßen, um gegen das Bildungssystem zu demonstrieren.

Es war kalt (in Wien am Ende 5 Grad) – trotzdem herrschte Volksfest-Stimmung. Trotzdem: Es kamen, vor allem in Wien und Graz, weniger Teilnehmer als bei der letzten Demo am Mittwoch letzter Woche. Da war das Wetter noch frühlingshaft (13 Grad).

Exakt zwei Wochen nach der erstmaligen Besetzung des Audimax an der Universität steht der Studenten-Protest damit auf des Messers Schneide: Geht es weiter – oder schläft alles ein?

Fakt ist: In Wien blieb das Verkehrs-Chaos aus, nur am Gürtel gab es Staus. Aber auch hier konnte die Straße schon um 19.30 Uhr wieder frei gegeben werden – früher als geplant.

Studenten besetzten Büro von Minister Hahn
Begonnen hat der bundesweite Aktionstag einfallsreich: In Wien drängten zu Mittag 100 Studenten in das Minoritenstüberl in der Innenstadt – das Stammlokal der Mitarbeiter des Unterrichts- und Wissenschaftsministeriums. Sie hissten Plakate: „Lasst uns nicht verhungern.“ Der aus dem ORF bekannte Restaurantchef Andreas Wojta war perplex.

70 Studenten schafften es sogar ins (leere) Büro von Minister Johannes Hahn, zogen dann aber wieder ab.

Gegen 17 Uhr (eine Stunde später als geplant) gingen rund 2.500 Aktivisten mit bunten Fahnen, Plakaten und Trommeln von vier Treffpunkten aus quer durch die Stadt zur Stadthalle. Laut Polizei sammelten sich bei der Schlusskundgebung 8.000 Teilnehmer – die Veranstalter sprechen von 25.000. Letzten Mittwoch waren es 50.000.

Enttäuschung? Zumindest nicht offiziell. Judith Litschauer, Mitorganisatorin: „Das ist ein zweiter Anfang. Es ist toll, dass auch Metaller und Schüler da sind. So setzen wir ein lebhaftes Zeichen. Der Protest geht weiter.“ Studentin Tina Bazala: „Es ist gesteckt voll und eine tolle Stimmung. Menschen tanzen, überall läuft Musik.“ Wer da war, hatte Spaß.

Ähnlich lief der Streik in ganz Österreich
Graz: Sarg in die Mur
In der steirischen Hauptstadt versenkten 20 Studenten am Vormittag einen Sarg in der Mur, die Hauptbrücke wurde zwei Minuten blockiert. Am Nachmittag zogen etwa 1.000 Studierende (erwartet wurden 4.000) in die Innenstadt.

Salzburg: Prozession
In der Mozartstadt verschenkten Studenten zahlreiche „Bachelor“-Zeugnisse. Insgesamt nahmen 750 Studenten am Protestmarsch zum Rudolfskai teil. Skurril: Im Zuge einer Prozession wurden Fürbitten an Politiker gerichtet.

Linz: 750 Teilnehmer
In Linz marschierten ebenfalls 750 Studenten. Bei der Abschlusskundgebung vor dem Ars Electronica Center sprach auch Schriftsteller Robert Menasse.

Klagenfurt: Keine Demo
Hier fanden sich Studenten und Professoren nur zu einer Info-Veranstaltung in der Innenstadt zusammen.

Innsbruck: Trauerzug
Gerade einmal 100 Studenten protestierten in Innsbruck. Zu Mittag sorgten 40 schwarz gekleidete Studenten für Aufsehen. Mit Papptellern vorm Gesicht zogen sie durch die Innenstadt, Touristen staunten. „Wir wollen nicht als Nummern wahrgenommen werden, sondern als Menschen.“

Nächste Seite: Der gesamte Live-Ticker des Tages zum Nachlesen

20:30 Uhr: In Wien neigt sich die Kundgebung dem Ende zu. Attwenger betreten die Bühne. Hier eine Bilanz aus Graz.

20:11 Uhr: Skurriles Detail am Rande: Als der Demo-Zug die Lugner City passierte mischte sich der Inhaber himself unter die Demonstranten. Hier der Fotobeweis:

(C) APA

19:53 Uhr: In Linz ist derweil die Demo zu Ende gegangen. 500 Menschen waren auf der Straße.

19:22 Uhr: Viele Demonstranten haben sich bereits am Märzpark zur Kundgebung eingefunden. Der Zug ist aber so lang, dass noch bei weitem nicht alle da sind. Der Gürtel ist bis zum Westbahnhof verstopft.

19:06 Uhr: Die Polizei spricht von etwa 7.000 Demo-Teilnehmern, die Veranstalter geben 20.000 an. Eine Diskrepanz also von knapp 13.000.

19:01 Uhr: Die Demonstranten haben sich nun im Märzpark eingefunden. Dort wird alles für Schlußkundgebung vorbereitet. Die Reden soll in etwa zwei Stunden dauern. Dann tritt Attwenger auf.

18:47 Uhr: Der Gürtel bleibt vorerst in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Wann die Sperre aufgehoben wird, ist noch nicht bekannt.

18.43 Uhr: Der Urban-Loritz-Platz ist hoffnungslos überlaufen. Nun soll auf den nahegelegenen Märzpark ausgewichen werden.

18:39 Uhr: Der TU-Ziug erreicht den Urban-Loritz-Platz und wird mit Jubelstürmen empfangen. Die Kundgebung kann also demnächst beginnen.

18:34 Uhr: Am Urban-Loritz-Platz kommt der Uni-Zug nicht zum Halt. Immer mehr Menschen drängen auf den Platz, sie stehen auf den Treppen der Bibliothek. Ein Lokalaugenschein zeigt: 10.000 Demonstranten sind es mindestens.

18:29 Uhr: Der Zug der TU befindet sich gerade am Westbahnhof. Offenbar haben sich dem Zug 4.000 - 5.000 Demonstranten angeschlossen.

18:23 Uhr: Angeblich sind bereits 20.000 Menschen an der Demo beteiligt.

18:15 Uhr: Gleich haben sie es geschafft: Der Demo-Zug passiert die Lugner City und nähert sich der Stadtbibliothek.

18:08 Uhr: Am Urban-Loritz-Platz ist die Stimmung trotz noch geringer Beteiligung gut. "Wir sind die Arbeiter von Wien", singt ein Grüppchen. Der Uni-Zug soll derweil auf 10.000-15.000 Menschen angewachsen sein.

18:03 Uhr: Der innere Gürtel wird trotz Demo weiter befahren. In Kürze wird die Protest-Spitze den Urban-Loritz-Platz erreichen.

17:59 Uhr: Der Zug von der Uni befindet sich auf Höhe Thaliastraße. Am Urban-Loritz-Platz, dem Ort der eigentlich für 18 Uhr geplanten Kundgebung, ist noch wenig los. Nur Einzelne haben sich bis jetzt eingefunden.

17:51 Uhr: Der TU Demo Zug auf der Mariahilfer Straße skandiert: "Leute lasst das Kaufen sein, reit euch in die Demo ein!"

17:47 Uhr: In Stadt Salzburg haben sich zahlreiche Studenten am Aktionstag beteiligt. Höhepunkt war am Nachmittag eine "Prozession" unter dem Titel "Hahn trägt die Bildung zu Grabe", bei der ein Sarg vom Gebäude der Gesellschaftswissenschaften durch die Altstadt zum Mirabellplatz getragen wurde. Laut Polizei beteiligten sich rund 400 Personen an der Demonstration, an deren Spitze ein "Kardinal" schritt. In Fürbitten machten die Studenten ihre Forderungen kund.

(c) APA/MARKUS LEODOLTER Auch in Graz demonstrieren die Studenten.

17:37 Uhr: Die Demonstranten marschieren den äußeren Gürtel entlang.

17:32 Uhr: ÖAAB-Generalsekräterin steht im ÖSTERREICH-Interview einer möglichen Nachfolge Johannes Hahns im Wissenschaftsressort nicht ablehnend gegenüber.

17:27 Uhr: Auch die Mariahilfer Straße ist nun für den TU Demo-Zug gesperrt.

17:24 Uhr: Die Spitze der Demo hat auch ein "Sit-In" am Gürtel veranstaltet. Unter dem Motto "Erst freie Bildung, dann freie Straßen" begab man sich zu Boden. Die Aktion erinnerte durchaus an bessere Choreographien von Fußball-Fans.

17:21 Uhr: Am Gürtel hat es einige unglückliche Autofahrer "erwischt". Rund 30 Autofahrer wurden von dem Protestzug überrascht und stecken nun fest. Die Polizei bittet die Fahrer um rund 20 Minuten Geduld.

17:18 Uhr: Laut Polizei starteten rund 2.000 Demonstranten vom Haupttreffpunkt, der Hauptuniversität Wien, aus. Zeitgleich marschierten von der Technischen Uni 400 und von der Wirtschaftsuni 150 Personen los.

17:16 Uhr: Die Alser Straße war von zahlreichen Schaulustigen gesäumt, die nicht unerfreut wirkten über die plötzliche Aufmerksamkeit für ihre sonst eher "unlebendige" Straße.

17:13 Uhr: Der Hauptzug der Demo hat mittlerweile eine stattliche Größe (auch dank der Demonstranten am Uni-Campus) und den Alser Gürtel erreicht.

17:11 Uhr: Kurz bevor die Demo an der Haupt-Uni los ging, gab es leichten Ärger mit anderen Verkehrsteilnehmern. Einiges Studenten versperrten den ring und hinderten so die letzten Autos an der Abfahrt. Die Situation konnte jedoch nach einigen hitzigen Worten schnell bereinigt werden.

16:56 Uhr: Auch der Demozug der TU Wien hat sich in Bewegung gesetzt. Rund 600 Demonstranten haben soeben den Karlsplatz gequert und werden sich am Schillerplatz mit den Protestierenden der Akademie vereinigen.

(c) APA/ANDREAS PESSENLEHNER

16:51 Uhr: Langsam gewinnt der Demo-Zug an Stärke. Zu sehen ist auch ein Demonstrant mit dem beliebten Gummi-Hahn an einem hölzernen Galgen.

16:48 Uhr: Vertreter der SP-nahen "Aktion Kritischer SchülerInnen" tragen Schildern mit der Aufschrift "Ich lass mich nicht verarschen" vor sich her.

16:45 Uhr: Viele der Demonstranten tragen goldene Papier-Kronen der Schweizer "Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen".

16:43 Uhr: Angesichts der vorerst geringen Zahl an Demonstranten machte sich bei einigen Enttäuschung breit: "Es sind viel weniger als erwartet, ich glaube morgen ist die Besetzung vorbei", erklärte eine der an der Audimax-Besetzung beteiligte Studentin.

16:40 Uhr: "Freie Menschen - freie Bildung", "Wir sind hier und wir sind laut, weil man uns die Bildung klaut" lauten die Slogans des Tages.

16:33 Uhr: Der Demozug vor der Hauptuni setzt sich gemächlich in Bewegung. Um die 2000 Studenten sind jedenfalls anwesend.

16:27 Uhr: Auch in Graz haben sich schon über 1000 Studierende versammelt.

16:26 Uhr: Am Schottenring befinden sich momentan mehr als 1000 Leute.

16:20 Uhr: Die Betriebsräte des künstlerischen und wissenschaftlichen Personals der österreichischen Universitäten schließen sich dem Protest der Studierenden an.Sie sprechen der Protestbewegung "größte Anerkennung" aus, ihr sei es gelungen, eine öffentliche Diskussion über die gravierenden Mängel der Bildungs- und Forschungspolitik zu initiieren. Die Personalvertreter fordern ein umfassendes bildungspolitisches Konzept für die Unis, personelle, räumliche und materielle Ressourcen müssten bei freiem Uni-Zugang langfristig sichergestellt werden.

(c) APA/ANDREAS PESSENLEHNER

16:10 Uhr: Die sternförmige Demo geht von drei Punkten in Wien aus: Hauptuni, TU Wien und WIFI Wien. Ziel ist um 18 Uhr der Urban-Loritz-Platz.

16:03 Uhr: Einige Studenten bleiben natürlich im Audimax zurück um dort die Stellung zu halten.

16:02 Uhr: Bei der Haupt-Uni ist im Vergleich zu letzter Woche noch recht wenig los. In Kürze soll sich der Demo-Zug in Bewegung setzen.

(c) APA/ROBERT JAEGER Während Studenten im Bildungsministerium waren, weilte Minister Hahn im Nationalrat.

15:55 Uhr: Am Rossauer Lände versammelten sich am frühen Nachmittag rund 50 Studenten um gegen die aktuelle Abschiebungs-Praxis zu demonstrieren.

15:49 Uhr: In Großbritannien findet heute übrigens die "Bonfire Night" statt. Diese beruft sich auf einen Attentatsversuch von Guy Fawkes .

15:45 Uhr: Schon sind die ersten Studenten einzelner Studienzweige (Theologie, Germanistik, Jus) zusammengekommen, um gemeinsam den Sternmarsch in Anriff zu nehmen. Auf der Hauptuni ist der Treffpunkt für 16 Uhr angesetzt.

15:36 Uhr: Die Studenten können auch heute auf künstlerische Unterstützung zählen. Bei der Abschlusskundgebung wird die Band Attwenger spielen.

15:27 Uhr: Anlässlich des heutigen Bildungs-Aktionstages erklärte sich auch die SPÖ Oberösterreich mit den Studenten solidarisch.

15:21 Uhr: Auch die Verkehrssituation in Wien wird von den heutigen Protesten beeinflusst werden. Wo die Staupunkte sind und welche Straße Sie besser nicht nehmen, erfahren Sie hier!

15:05 Uhr: Die Industriellenvereinigung (IV) hat wenig Verständnis für die derzeitigen Studentenproteste, sie sieht lediglich die dadurch ausgelöste Bildungsdiskussion positiv. Das Konzept der Industrie unterscheide sich deutlich von den "teils diffusen" Vorstellungen der Audimax-Besetzer: Die Industrie trete für Zugangsbeschränkungen und die Wiedereinführung von Studiengebühren ein, so IV-Generalsekretär Markus Beyrer.

(c) sAgd Studenten-Protest im Wissenschaftsministerium

14:47 Uhr: Die Studenten weisen jedoch darauf hin, dass die Fragestellung der veröffentlichten Umfrage suggestiv ist und deswegen die Umfrage "hochgradig unseriös" sei.

14:45 Uhr: 86 Prozent der Österreicher sprechen sich für Zugangsbeschränkungen bzw. Aufnahmeprüfungen an Universitäten aus, nur neun Prozent sind dagegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Donnerstag anlässlich der Studentenproteste veröffentlichte Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstitutes IMAS.

14:41 Uhr: Auch in München an der Akademie der Bildenden Künste versuchen die dortigen Studierenden gerade einen Hörsaal zu besetzen.

14:38 Uhr: Bei der Aktion in Klagenfurt beteiligten sich rund 150 Personen an der mehrere Stunden andauernden Aktion, indem sie sich von den Protestierenden ihre Forderungen und die Hintergründe der Proteste erklären ließen oder aber vielleicht auch nur von Kaffee und Keksen angelockt wurden.

14:35 Uhr: Mit einem Informationsstand in der Innenstadt haben die Protestierenden der Universität Klagenfurt am bundesweiten Aktionstag teilgenommen. Unter dem Motto "Bildung tut uns allen gut - freie Bildung vom Kindergarten bis zur Uni" versammelten sich Studierende, Professoren, Uni-Bedienstete sowie Angehörige der Uni-Leitung am Alten Platz, um Passanten ihre Anliegen näher zu bringen.

14:14 Uhr: Hahn selbst war im übrigen nicht im Wissenschaftsministerium anwesend. Die Studenten konnten jedoch mit Hahns Kabinettchef Elmar Pichl kurz über ihrer Anlegen diskutieren.

14:00 Uhr: Unter dem Slogan "Wir zahlen die Krise nicht - wir haben sie auch nicht verursacht" gingen am Donnerstag in Bregenz laut Polizei rund 250 Vorarlberger Schüler auf die Straße. Die Heranwachsenden wollten damit ein lautstarkes Zeichen gegen Bildungsbarrieren setzen und die streikenden Studenten unterstützen. Organisiert wurde die Demo von der Sozialistischen Jugend (SJ), Zwischenfälle gab es keine.

13:43 Uhr: Eine rund 20-köpfige Studentengruppe von "Unigraz gehört uns", ließ kurz vor 13.00 Uhr von der Fußgängerbrücke Edeggersteg einen Sarg in die Mur hinunter. Am Hauptplatz selbst "bettelten" weitere Studierende für "neue Tafeltücher und -schwämme". Andere hatten verbundene Augen und Münder und trugen die Aufschrift "unmündig".

13:38 Uhr: In Graz startete der "Aktionstag Freie Bildung für alle" am Donnerstag zu Mittag am Hauptplatz mit mehreren Aktionen: Zu den auffallendsten gehörte die zweiminütige Blockade der Hauptbrücke durch Studierende der FH Joanneum: Rund 50 Personen verharrten auf Zupfiff zwei Minuten mit einem Buch in der Hand und sorgten damit für Irritation bei den Passanten. "Wir wollen mit dieser Aktion auf auf die schlechte Ausstattung unserer Bibliothek aufmerksam machen", so eine Aktivistin.

13:30 Uhr: Rund 100 Studenten waren bei der Aktion Bildungsministerium anwesend. Auch das Polizei-Aufgebot war "riesig".

13:18 Uhr: Mittlerweile haben die Studenten das Ministerium wieder verlassen. Der Abzug erfolgte ohne Schwierigkeiten.

13:13 Uhr: Zuvor haben die Studenten mit dem "Minoritenstüberl" die Mensa des Wissenschaftsministeriums in Beschlag genommen

13:07 Uhr: Einige Studierende sind in das Wissenschaftsministerium eingedrungen und halten es "besetzt".

13:05 Uhr: Was sagen Sie? Sind die Proteste der Studenten gerechtfertigt oder reicht es schon langsam? Ihre Meinung auf oe24.at!

12:52 Uhr: Angesichts der Studentenproteste hat Bundespräsident Heinz Fischer am Donnerstag zum Dialog aufgerufen. Das Staatsoberhaupt plädiert dafür, "unverzüglich in einen ernsthaften, sachlichen Dialog ohne Vorbedingungen einzutreten und Lösungen für die Erfordernisse unserer Universitäts- und Bildungspolitik zu erarbeiten, die letzten Endes nicht nur die Universitäten, sondern den gesamten Bildungsbereich betreffen." Die diesbezügliche Einladung von Wissenschaftsminister Johannes Hahn (V) "sollte angenommen werden."

12:29 Uhr: Kurzfristig haben sich auch die Besetzer des größten Hörsaals an der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät (Sowi) in Innsbruck dazu entschlossen, einen Beitrag zu dem österreichweiten "Aktionstag Freie Bildung für alle" zu leisten. Rund 40 Teilnehmer versammelten sich am Donnerstag gegen 11 Uhr spontan vor der Sowi und zogen schwarz angezogen und mit einem Pappteller vor dem Gesicht durch die Innenstadt.

12:05 Uhr: Für einen Blick ins Audimax bietet sich der Live-Stream an.

Auf der nächsten Seite erfahren Sie alles über die Vormittags-Aktionen beim großen Uni-Protest-Tag!

11:30 Uhr: Geplatzt ist die gemeinsame Kundgebung von Studenten und Schülern vor der Uni Wien, die für 11 Uhr angesetzt war. Die Studenten schickten die Schüler kurzerhand wieder nach Hause und baten sie zur Demonstration um 16 Uhr wiederzukommen.

10:53 Uhr: ÖH-Chefin Sigrid Maurer (Grüne und Alternative StudentInnen/GRAS) ortet seit "zehn bis 15 Jahren eine schwarze Bildungspolitik, die das Land zerstört, und die SPÖ schaut zu". Von Wissenschaftsminister Johannes Hahn (V) erwartet die ÖH nichts mehr. Daher müssten Kanzler und Vizekanzler die Sache in die Hand nehmen.

10:47 Uhr: Die großen Massen waren auch bei dieser Aktion nicht anwesend.

10:42 Uhr: Bei der Weckruf-Aktion der ÖH für Bundeskanzler Werner Faymann am Ballhausplatz kamen rund 50 Wecker zum Einsatz.

10:22 Uhr: In Salzburg ist der Protest zweigeteilt: In der Früh sollte eine Performance am Schrannen-Markt für Aufsehen sorgen, jetzt wird mit einem Infostand im Europark ein seriöserer Ton angeschlagen.

10:10 Uhr: Die Schüler ziehen langsam Richtung Uni, wo eine gemeinsame Kundgebung mit Schülern und Studenten stattfinden wird.

10:00 Uhr: Um Punkt 10 läuten die anwesenden Studenten Werner Faymann aus seinem "Schlaf".

09:56 Uhr: Der Weckruf soll den Bundeskanzler aus seinem "bildungspolitischen Tiefschlaf" wecken.

09:52 Uhr: Für 10 Uhr hat die ÖH einen Weckruf für Werner Faymann geplant.

09:50 Uhr: Geld für die Bildung, nicht für die Banken" und "Widerstand heißt Streik im Land" skandieren die Demonstranten.

09:46 Uhr: Nur rund 60 Schüler sind dem Protestaufruf gefolgt und fanden sich auf dem Minoritenplatz ein.

09:30 Uhr: Nach den Protesten der Schüler auf dem Minoritenplatz folgt eine Kundgebung vor der Uni Wien.

09:22 Uhr: Auch im Nationalrat sind die Unis heute Thema. Die Grünen wollen vier Punkte für offene Unis beantragen.

09:18 Uhr: In diesen Minuten beginnen die SchülerInnen mit ihren Protesten vor dem Unterrichtsministerium.

09:14 Uhr: Auch die ÖH der Uni Wien unterstützt jetzt die Proteste der Studenten. Bisher waren die gewählten StudentenvertreterInnen nicht federführend beteiligt.

09:06 Uhr: In Graz erwartet sich die ÖH mit rund 4.000 Teilnehmern die größte Demo der letzten Jahre.

08:55 Uhr: In Klagenfurt ist nur ein kleinerer Protest geplant. Die Studenten wollen eine Protest- und Info-Ecke am Alten Platz installieren.

08:48 Uhr: "Die Salzburger werden Augen machen", verspricht Politik-Student Kay gegenüber Österreich vor den Protestaktionen in der Mozartstadt.

08:38 Uhr: Vier Demos verlaufen sternförmig, was es für die Polizei schwieriger macht, alles zu überblicken.

08:20 Uhr: Für die Autofahrer heißt es heute Geduld bewahren, oder besser auf Öffis umsteigen. Ab etwa 15:30 Uhr wird zunächst die Ringstraße gesperrt und danach der Gürtel zwischen der Linken Wienzeile und der Jörgerstraße in beiden Fahrtrichtungen. Die Sperren fallen genau in die Stoßzeit. Hinzu kommt der Anreiseverkehr für das Europa-League-Spiel gegen Hapoel Tel Aviv im Happel-Stadion.

08:15 Uhr: Die Schlusskundgebung findet nicht wie geplant am Urban-Loritz-Platz, sondern beim Märzpark vor der Wiener Stadthalle statt.

08:05 Uhr: Um 16 Uhr steigt dann die große Demo. Die Studierenden machen sich von der Hauptuni, der WU, der Boku und der TU auf zum Sternmarsch stadtauswärts.

08:00 Uhr: Die Studierenden starten den Aktionstag unter dem Motto "Freie Bildung für alle" um 10 Uhr mit einer ÖH-Aktion vor dem Bundeskanzleramt am Ballhausplatz. Um 11 Uhr steigt dann eine gemeinsame Kundgebung von Studenten und Schülern vor der Uni Wien.

07:55 Uhr: Die Studenten wollen mit gewagten Aktionen Bürger aufmerksam machen: Aktivisten verteilen nicht nur Flugzettel, sie wollen sogar U-Bahn-Durchsagen ändern, um ihre Botschaften loszuwerden.

07:50 Uhr: Auch die Schüler beteiligen sich heute an den Protesten. Um 9 Uhr findet eine Kundgebung vor dem Unterrichtsministerium am Minoritenplatz statt.

07:40 Uhr: In Wien marschieren die Studenten ab 16 Uhr von der Hauptuni am Ring zum Urban-Loritz-Platz. Sie rechnen mit doppelt so vielen Teilnehmern wie bei der ersten Groß-Demo. „Wir wollen den Verkehr am Gürtel lahmlegen“, so Mitorganisator Max Wallner.

07:30 Uhr: Zwei Wochen nach Beginn der Studentenproteste steht heute der große Höhepunkt auf dem Programm. Mit Großdemos in den Uni-Städten soll erneut auf die Anliegen der Studierenden aufmerksam gemacht werden.

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wandern meint am 06.11.2009 09:08

es gibt keinen Grund um in diesen Ausmaß zu demonstrieren,die Mehrheit der Bevölkerung ist nicht der Meinung der Anstifter dieser Demonstration,den jeder zweite von diesen Herrschaften wissen gar nichr für was sie demonstrieren,Hauptsache ein Wirbel wird gemacht

Kelte meint am 06.11.2009 08:54

Besonders auffällig ist es ja, dass enorm viele deutsche Studenten, deren Ausbildung wir Österreicher berappen dürfen, bei den Studenten-Chaos-Tagen anwesend sind.
STUDIENGEBÜHREN und NUMERUS CLAUSUS (oder wie die geistige Knallerbse, Herr Faymann zu sagen liebt "Numerus Klausel" :-)), jetzt einführen!

Hinji meint am 06.11.2009 09:30

Warum sind die Demonstranten überhaupt gegen Numerus Clausus und Zugangsbeschränkungen? Für die gute Studenten, die das Studium schnell abschließen und dann einen sinnvollen Beitrag zur Gesellschaft leisten wollen müssten das ja begrüßen. Dann käme es nicht vor, dass die Hörsäle überfüllt und die Unis zu wenig Geld hätten.

Hinji meint am 06.11.2009 09:30

Ebenso würden die faulen und nichts als Kosten verursachenden Langzeitstudenten Arbeiten gehen müssen und könnten sich nicht durch die Uni davor drücken, bis sie 40 sind...aber ich schätz mal es wird so sein, dass nur, wie von Kelte erwähnt, Deutsche und Owizahra (ich mag das Wort!), vielleicht auch ein paar ultralinke Anarchisten, bei den Demos dabei sind!
Muss die Aussage weiterverbreiten: "Ich will studieren, ich hab keine Zeit für diesen Blödsinn (demonstrieren)"
Und "Zum Glück bin ich an der TU, da gibts nicht so viele, die nicht wissen was sie mit ihrer Zeit anfangen sollen!"

susannne meint am 06.11.2009 11:05

sowohl ausländische Studenten und "Langzeit-Studenten" (was immer das auch ist)
ZAHLEN STUDIENGEBÜHR !!

Hinji meint am 06.11.2009 11:52

Aber die Plätze für ordentliche Studenten belegen sie trotzdem! Die ausländischen Studenten zahlen keine Studiengebühr, solange sie in der Mindeststudiendauer sind, oder?

meinsenfdazu meint am 06.11.2009 08:54

soll auch eine Schweizer Aktionsgemeinschaft, die für ein arbeitsloses Grundeinkommen eintritt, dabeigewesen sein. Die haben wohl zuviel vom "Schlaraffenland" gelesen. Es ist so schön, wenn man als Student so naiv, realitätsfremd und abgehoben sein und alles fordern kann. Und wies finanziert werden soll, darüber sollen sich gefälligst die Anderen den Kopf zerbrechen.
Dass man die dann allerdings ernst nehmen soll, ist eindeutig zuviel verlangt.
Ich als ASVG-ler fordere daher völlige Steuerfreiheit für alle Arbeiter, Weihnachten und Ostern an einem Tag, Arbeiten nur, wenn man Lust dazu verspürt - kurz, völlige Anarchie.
Und dann bin ich wach geworden und s Hoserl war nass ...

klaxxi meint am 11.11.2009 10:37

Dein Windelhoserl ist glaub ich öfter nass.Wenn man deine kindischen Kommentare liest,muss man einfach zu diesem Schluss kommen.

Sparmeister meint am 06.11.2009 08:27

Warum haben wir diese Zustände ?!
Logisch ,die meisten studieren diesselbe Richtung ,obwohl es gar nicht soviel Nachfrage gibt !
Vermute mal dass viele Studenten am liebsten Lehrer werden möchten bei 4 Monate Urlaub und Halbtagsjob für Ganztagslohn !!
Aber Österreich braucht weder soviele Lehrer noch soviele Studenten auf Kosten der Steuerzahler !
Ja ,die Wahrheit tut weh ,gel ?!

Oerwein meint am 06.11.2009 08:21

Aktion. Ist nur gedacht, den Staat aus den Angeln zu heben. Die Vertreter können nur Phrasen dreschen..wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft... usw. Das ist die hohe Intelligez des Klaxxi. Lang studieren u dann vorzeitig in Pension. Hackeln u zahlen sollen die anderen, wir bilden das Establishment. Ich glaub mich nicht zu täuschen. So dumme Studenten wie dzt gabs noch nie.

Malermeister1 meint am 05.11.2009 22:38

Die bekommen sowieso alles gratis und dann noch groß beschweren. Als die Gebühren noch da waren hat jeder gesagt abschaffen, und jetzt wird teilweise gesagt wieder einführen sagen aber die Studenten selbst.

klaxxi meint am 05.11.2009 17:40

protestieren die Studenten.
Die meisten von euch haben und werden nie studieren, ansonsten würdet ihr nicht solche Fragen stellen.
Immer den Senf dazugeben, aber keine Ahnung haben, das gilt für die meisten von euch.
Für die meisten von euch reicht es gerade noch zum posten. Spart euch eure neidischen Kommentare und Schimpftriaden auf die Studenten. Lächerlich wenn einmal im Jahr eine Demo ist. Regt euch auch bitte nicht über die Kosten der Unibesetzung auf die ihr mit euren mickrigen Nettogehältern angeblilch finanzieren müsst. Was kostet ein sinnloser Eurofighter???????????

Hinji meint am 05.11.2009 19:05

...nur, dass genügend Studenten selbst diese Demos völlig idiotisch und störend finden.
Zitat: "Ich studiere, ich hab keine Zeit zu demonstrieren!"

summer69 meint am 05.11.2009 19:10

Und was trägst du dazu bei, ausser blöd und unwissend daherzureden? Woher weisst du, dass es nicht doch noch Leute hier gibt, die wissen, wie es an den Unis so zugeht? Und die mickrigen Nettogehälter werden wohl zukünftig diejenigen Studenten haben, die gestern vor die Kamera getreten sind und SÄMTLICHE Kollegen lächerlich gemacht haben.

Tunichtgut meint am 05.11.2009 20:03

Vom mickrigen Nettogehältern wird gar nichts finanziert-einer der soviel heiße Luft von sich gibt sollte das Wissen!"Brutto-Netto"
Ps.:
Deine Abgehobenheit ist sicher sehr hilfreich
um für Sympathien zu werben

meinsenfdazu meint am 06.11.2009 08:51

meinen Senf dazugeben. Denn soviel Borniertheit und Dummheit darf nicht unwidersprochen bleiben.
Studenten wollen alles gratis (samt Identitätsverwirklichung und Selbstfindung) und dabei ist es ihnen wurscht, dass es pro Kopf mindestens 3 gutverdienende Steuerzahler braucht, die für ihr Privatvergnügen aufkommen müssen. Denn die, die demonstrieren, sind nicht die, die ein Ausbildungsziel vor Augen haben und eine Berufskarriere anstreben, sondern die, die nur studieren, was ihnen Spaß macht, ohne berufliche Perspektiven. Also Taxifahrer und Arbeitslose von morgen.

meinsenfdazu meint am 06.11.2009 08:52

Und dann beklagen sie sich, dass die Unis überfüllt sind - klare Realitätsverweigerung also.
Und das lasst Euch von einem sagen, der immer an der Höchtbeitragsgrenze verdient hat und seit über 40 Jahren Steuern zahlt.
Denn Du Obergscheiterl, wenn wir nur mickrige Nettogehälter hätten, würden wir seuerbefreit sein.
Wenn Dummheit sich mit Präpotenz und Realitätsverlust paart, dann kommen solche Sager raus wie bei Dir.
Daher bedarfsorientierte Zugangsbeschränkungen, Studiengebühren und in naher Zukunft ein Kreditmodell wie in Skandinavien zur Refinanzierung der Ausbildung sind unausweichlich.

klaxxi meint am 11.11.2009 09:24

Wer überall seinen Senf dazugibt, gerät leicht in Verdacht ein Würstchen zu sein.

Oerwein meint am 06.11.2009 08:21

Schau dir deine Rechtschreibfehler an und geh zurück in die Volksschule.

write meint am 06.11.2009 08:52

Nicht einmal die Studenten konnten in Interviews sagen, warum und wogegen sie protestieren!
Das ist absolut Lächerlich, und natürlich nur von ein paar Wichtigtuern inszeniert.
Die blamable Demoteilnehmerzahl sagt ja alles.
Ich meine: Raus mit den deutschen Studenten oder zumindest saftige Studiengebühren für sie. Ich sehe nicht ein, warum ich mit meinem Steuergeld ausländische Studenten ausbilden lassen soll.
Das Geld sollte besser in eine Modernisierung der Unis investiert werden.

branwhen meint am 06.11.2009 09:01

Ganz einfach und präzise ausgedrückt!
Du bist viel nur sicherlich/hoffentlich kein Student, denn ansonsten müßte man sich ob Ihrer "geistigen Überlegenheit" direkt Sorgen machen!

summer69 meint am 06.11.2009 09:29

Wunderbares Posting!;-)))))

klaxxi meint am 11.11.2009 10:42

Kommentar von zwei geistigen Tieffliegern, die sich in Steinhof kennen und lieben gelernt haben.

JulieHope meint am 05.11.2009 17:23

Ich frage mich nur wie diese "Studenten" Zeit haben können zu protestieren... achja - Ach, macht ja nix hängen wir halt noch ein gratis Semster dran...

namre meint am 05.11.2009 15:08

Die Demos waren bzs. sind so riesig, wie die Schweinegrippe-Pandemie (2 Tote in Österreich, bei normaler Influ. 4000/Jahr)!
Wenn`s weiter so läuft , kein Problem!
Wozu eigentlich soviel Redaktionstinte für diese I..... verschwenden?
Wollen die eine Art neue RAF in Österreich??

Was haben Schüler und Kindergarten (ÖGJ) dabei verloren??

laughter meint am 05.11.2009 12:13

ich weiß noch immer nicht, wofür genau die eigentlich demonstrieren...

summer69 meint am 05.11.2009 12:23

hat eine Studentin diese Frage folgendermaßen beantwortet:" Freie Wahl bei Prüfungen...und zwar das Wann, Wie und Wo!"....noch Fragen? ;-)))

kontakt17 meint am 05.11.2009 11:15

man sollten den herrschaften ihre annehmlichkeiten (strom und heizung) wegnehmen und die anfallenden kosten auf sie aufteilen,dann wären die schneller fertig mit demonstrieren als man bis 3 zählen kann und dann hätten sie auch ihre "Demonstrationsfreiheit"! weil das schlimmste ist ja, dass wenn man die befragt, sie zum grossteil gar nicht wissen wo gegen sie sind!

Andy323 meint am 04.11.2009 13:34

sagt alles über den geistigen Zustand dieser linken Ökofreaks mit ihren Strickpullis aus.

ansgar meint am 04.11.2009 18:23

Tut soviel Borniertheit weh? Oder stammt diese Meldung gar aus einer gepolsterten Zelle?

LoeschtdieUni meint am 05.11.2009 11:14

http://www.loeschtdieuni.at.im/

Kommen und registrieren!

a2m meint am 04.11.2009 11:55

sollen nicht den verkehr am gürtel lahmlegen, sondern wenn schon das parlament. was können wir dafür, wir kommen zum handkuss und stehen im stau
, dabei sind wir es die diese gartisuniausbildung finanzieren.

Tom71er meint am 04.11.2009 10:38

Die Organisatoren dieser Demos sind ja inzwischen namentlich bekannt. Also bin ich gespannt wer in Bezug auf Schadensersatz belangt wird.

Andy323 meint am 05.11.2009 13:20

weil die armen Studenten verfügen ja über kein Einkommen oder sonst irgendwas. Eine Frist von 30min.geben, und wer dann noch da ist wird eingesperrt. So einfach ist das.

gismochi meint am 03.11.2009 22:14

wer erklären warum die ö steuerzahler den deutschen studenten das studium finanzieren sollen, für diese bzw auslandsstudenten gehört die gebühr eingeführt

meinsenfdazu meint am 04.11.2009 08:51

schon zahlen sollen, dann nicht nur die Studiengebühr, sondern die gesamten Studienkosten. Schon mal gefragt, was sowas in einer Privatuni kostet? Von mindestens 8.000,- aufwärts im Jahr.
Österreich ist das einzige Land in der EU, wo es keine Gebühren gibt und 300.000 Studenten (Prognose für 2010) sind nicht mehr finanzierbar.
Habe selbst eine 6-monatige Technikerausbildung in einer Fachhochschule gemacht und inkl. Praxis und Prüfungsgebühren über 6.000,- Euro bezahlt.

kremsinmalaysia meint am 03.11.2009 22:11

Ihr seids alle so was von kurzsichtig und engstirnig! Glaubt ihr wirklich, dass die Welt ohne Leute, die studieren, ueberleben kann? Woher kommt denn Wissen, Innovation, Forschung, Entwicklung, Fuehrung, Kreativitaet? Von euch Gscheiten hat keiner bei Chemie, Physik, Biologie, Wirtschaft, nicht zu sprechen von Medizin je in der Schule aufgepasst. Zu wem geht's denn, wenn's krank seids? Wer entwickelt denn bei der VOEST die Stahlqualitaeten und Verfahren? Wer findet denn das Erdgas und Erdoel? Lehtlinge?? Hirn einschalten!!!

summer69 meint am 03.11.2009 22:45

Das würd ich dir auch empfehlen. Niemand hat etwas gegen Studenten...aber die sollten studieren und nicht streiken. Die Bildungsmissstände sind den meisten hier klar...aber auch dass diese nicht per Streik behoben werden können!

meinsenfdazu meint am 04.11.2009 08:51

vielen "Bücherstudenten"? Die wehren sich nämlich dagegen, ein praxisorientiertes Studium mit guten Berufsaussichten zu machen. Das hat nichts mit Deinen Aufzählungen zu tun, denn Ärzte, Wissenschaftler, Techniker kommen ja der Wirtschaft wieder zugute.
Aber wer gestern die Sendung um 14 Uhr in Ö1 gehört hat, weiß, wie die jetzigen Demonstrierer denken und da kann man nur den Kopf schütteln.
Die, die zielgerichtet und berufsorientiert studieren, haben sowieso keine Zeit zum Demonstrieren - im Gegenteil, sie werden von den Berufsdemondtranten massiv am Studium behindert.

interessiert meint am 03.11.2009 22:09

jahre-jahrzehntelang die konservativen Blockierer - und dann, wenn alles den Bach runtergeht, wird demonstriert. Genau das Gleiche gilt für die Schüler und Lehrer - von den Beamten ganz zu schweigen. Mein Verständnis für die Demos hält sich in Grenzen - obwohl ich beim Inhalt der Forderungen gleicher Meinung bin.

wandern meint am 03.11.2009 22:08

wenn das mit diesen Pöbel so weitergeht gibt es nur eines,von Polizei räumen lassen ohne Rücksicht auf Verluste und dann unter diesen Brüdern ausmisten

daToni meint am 03.11.2009 10:44

Lehrlinge werden wohl kaum mitdemonstrieren, diese machen nämlich jeden Morgen ihre Arbeit, um dieses Gesindel zu erhalten. Hätten wir, wie jedes andere Land auch, Studiengebühren, wäre dieses arbeitsscheue Gesindel, sowie deutsche Sonderschüler nicht auf unseren Hochschulen.

dryeti meint am 03.11.2009 11:57

so a blödsinn! Du hast mit einem Punkt recht: Lehrlinge können nicht einfach so auf die Straße gehen, weil sie um ihre Stelle fürchten müssten.

Drum ist es aber um so wichtiger dass die Studenten das tun -> wer wenn nicht sie?

Die Politiker verarschen uns alle: in Ö wird der ganze Staat von Lohn- u. Mehrwertsteuern getragen - während in den Banken u. Konzernen Milliarden stecken.

a2m meint am 03.11.2009 12:47

die milliarden stecken im sozialsystem! 40% der staatsausgaben gehen in den sozial bereich. der rest steckt bei den beamten, gemeindebediensteten und den öbb...

branwhen meint am 03.11.2009 22:09

BLÖDSINN, wer wenn nicht Sie...........
Ich nenns Erpressung und meine Reaktion wäre.....
Zwangsräumung und Teilnehmer mit einer mind. 3 jährigen Studiumssperre beglücken.
Schon einmal nachgedacht, was diese "Rotzlöffeln" uns täglich an Geld kosten?
Für so I....ten bezahle ich doch keine Steuern!

summer69 meint am 03.11.2009 22:24

Gar keine schechte Idee mit den Steuern...wäre interessant zu sehen was passiert, wenn Unternehmer ihre Steuern nicht mehr bezahlen...und sozusagen auch streiken;-)))

namre meint am 05.11.2009 11:14


Bravo! Total Richtig!

Die Anführer sind linke Radikalisten erster Güte, großteils durch Gratistudium von Deutschland importiert!

Ich verstehe auch nicht die teils *positve Berichterstattung* durch Presse und ORF.

Lässt sich unser Staat immer Erpressen????

meinsenfdazu meint am 03.11.2009 09:03

Verständnis aufbringt, sollte mal dringend sein Weltbild und seinen Geisteszustand überprüfen lassen.
Was wäre wenn alle arbeitenden und steuerzahlenden Bürger auf die Straße gingen, um gegen die völlig unrealistischen Forderungen und Störaktionen der Studenten zu demonstrieren?
Vor 2 Jahren gab es die Tumulte in Griechenland, als dort Studiengebühren eingeführt wurden.
Es sollten sich alle Studenten, die ernsthaft an ihrer Berufskarriere arbeiten, von den Randalierern distanzieren.
Frage: Wer kommt für die Vandalismusschäden in den Unis auf? Wieder der Steuerzahler?
Die Organsiatoren sollten zur Reinigung und Behebung der Schäden verurteilt werden.

gleichesrecht meint am 03.11.2009 10:44

Ja es sollte mal die gesammte arbeitende Bevölkerung auf die Strasse gehen. Aber nicht um gegen die Studenten zu protestieren, sondern auf die eigene Situation aufmerksam zu machen. Gleiche Lohnanpassungen wie die Beamten, MINDESTENS!

foxil meint am 03.11.2009 09:03

Das endlich die PÜolizei oder das Militär Ordnung macht oder wird auf bZustände wie in Griechenland oder Frankreich gewartet.
Auch Pöbel kann studieren.

taxxan meint am 03.11.2009 08:53

studenten lassen sich nicht mehr von der ÖVP verars...
sie fallen nicht mehr auf die floskeln der Pröll/ÖVP herein.
was man vom mittelstand nicht behaupten kann.

Kelte meint am 03.11.2009 11:09

Warum sind denn die zukünftigen Eliten (:-) nur so böse auf die VP, etwa weil sie sich kostenlos ausbilden lassen können, oder weshalb dann?
Bitte um Rückmeldung und Aufklärung.

branwhen meint am 03.11.2009 08:53

und auch wenn jetzt gleich ein Geschrei losbricht
Ich würde Sie räumen lassen, denn es kann nicht sein, dass diese Damen/Herren uns täglich zig Tausende Euro kosten.
Ich würde noch weiter gehen: Ausschluss vom Studium für 3 Jahre.
Mit mir hätten "die" keine Freude.

Willy0815 meint am 03.11.2009 22:10

nicht nur "die",anderen geht es ebenso.

Andy323 meint am 03.11.2009 08:52

gar nicht, das 42% die Mehrheit sind.

Hinji meint am 04.11.2009 10:14

Der ist gut! Da sieht man mal wieder die verzerrende Darstellung der Medien...
Ich kann mich der zum Glück von den hier meisten geteilten Meinung anschließen...ich hoffe nur, dass die Regierung es wirklich schafft, Aufnahmetests oder eine ähnliche Beschränkung einzuführen. Damit würde sicher ein großer Teil der arbeitsfaulen Dauerstudenten wegfallen, und nur noch diejenigen die wirklich gute Chancen haben das Studium zu schaffen (und das innerhalb angemessener Zeit, was dem Steuerzahler wiederum einiges erspart) haben bessere Möglichkeiten in den Unis. Was soll das, wenn 300 Studenten in einem Hörsaal für 100 sitzen und nur jeder fünfte etwas von der Vorlesung mitbekommt...das ist doch ein Witz