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Weltweite Uni-Proteste am Dienstag

Aktionstag

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Weltweite Uni-Proteste am Dienstag

Am kommenden Dienstag (17.11.), dem Internationalen Studententag, soll es weltweit Protestaktionen von Studierenden geben. Dazu hat die Studentenplattform "International Student Movement" im Rahmen der "Global Week of Action" unter dem Motto "Education is NOT for SALE" aufgerufen. Der studentische Dachverband Deutschlands, der fzs, hat Großdemonstrationen in mehreren Städten angekündigt. Auch in Österreich dürfte es erneut bundesweit Veranstaltungen geben.

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Die Akademie der Bildenden Künste bereitet derzeit eine Kundgebung vor, heißt es im Pressebüro der Besetzer des Audimax der Universität Wien. "Man kann aber schwer davon ausgehen, dass es im Rahmen des internationalen Aktionstages bundesweit auch größere gemeinsame Aktionen geben wird." Derzeit befinde man sich allerdings noch in der Planungsphase.

In Deutschland wurden laut fzs bereits an mehr als 50 Hochschulstandorten Hörsäle besetzt, darunter Hamburg, Berlin, Marburg, Potsdam, Heidelberg, Münster, Bielefeld und Darmstadt. In vielen Städten soll der Bildungsstreik erst am kommenden Dienstag mit Großveranstaltungen starten, zu denen Zehntausende Menschen erwartet werden.

Der Internationale Studententag oder Weltstudententag wurde 1941 von der International Union of Students (IUS), einem überparteilichen weltweiten Zusammenschluss von Studentenvertretungen aus über 115 Ländern, ausgerufen. Er soll an die Studentenproteste 1939 in Prag gegen die Besetzung durch die Nationalsozialisten erinnern. Das "International Students Movement", eine Plattform gegen die Kommerzialisierung und Privatisierung von Bildung, hat für diesen Tag zu Aktionen aufgerufen.

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