Hofer sieht ersten Platz

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Hofer sieht ersten Platz "in Reichweite"

Der Dritte Nationalratspräsident und FPÖ-Vizeparteichef Norbert Hofer sieht für die Freiheitlichen den ersten Platz bei der Nationalratswahl am 15. Oktober "in Reichweite". Hofer forderte im Falle einer Regierungsbeteiligung der FPÖ "rasche Maßnahmen", beispielsweise bei der Verwaltungsreform, sagte er bei einer Pressekonferenz in Mösern bei Telfs anlässlich seines Tirol-Besuchs am Mittwoch.

"Wir müssen außerdem den Sozialstaat schützen", gab er weiter zu Protokoll. "Österreich bleibt nur mit der FPÖ ein soziales Österreich", adressierte er seine Aussage auch in Richtung enttäuschter SPÖ-Wähler, die sich "mit Grausen" von der SPÖ abgewandt hätten. Auch eine Gesundheitsreform sah der ehemalige Präsidentschaftskandidat als Anliegen der FPÖ.

Unisono mit dem Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger und dem Tiroler Spitzenkandidaten, Abg. Peter Wurm ortete er insgesamt "Begeisterung" bei den Wahlkampfveranstaltungen der Freiheitlichen. Deshalb "könnte es am Wahltag auch eine Überraschung geben", meinte der Dritte Nationalratspräsident. Dafür sei auch der "saubere Wahlkampf" verantwortlich, den die FPÖ geführt habe. "Es könnte knapp werden", meinte Hofer, der ein "Match zwischen ÖVP und FPÖ" um Platz eins sieht.

Konflikte mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen im Falle einer Angelobung einer FPÖ-Regierung oder ihm selbst als Außenminister sah Hofer auf Nachfrage der APA keine: "Ich gehe davon aus, dass das Team so sein wird, dass auch der Bundespräsident eine Freude hat", formulierte Hofer.
 

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