Welche Koalition macht Strache nach der Wahl?

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Welche Koalition macht Strache nach der Wahl?

Wie sehen die Koalitionsszenarien für HC Strache und die FPÖ nach dem 16. Oktober aus? Darüber rätselt und diskutiert derzeit das ganze Land. Mehrheitliche Meinung: Die FPÖ und Strache werden in der nächsten Regierung sitzen. Aber mit wem?

Wenn Kurz siegt, wäre Schwarz-Blau logisch

Wenn Kurz siegt, scheint die Sache ziemlich klar zu sein. Kern hat fix versprochen, als Zweiter in Opposition zu gehen – wenn er das hält, kommt natürlich Schwarz-Blau. Übrigens mit Norbert Hofer als neuem Außenminister und Kurz-Nachfolger. Und mit HC Strache als Vizekanzler und Innenminister.

Wird Kurz Erster, die FPÖ Zweite und die SPÖ nur Dritte, ist die Sache klar: Schwarz-Blau ist dann fix.

Wird die SPÖ aber von Kurz nur knapp geschlagen, könnte es eine Überraschung geben: Dann könnte in der SPÖ ein Wechsel von Kern zu Hans Peter Doskozil oder gar zu Hans Niessl stattfinden – und dann werden die Karten für die Koalition entgegen Kerns Versprechen neu gemischt.

Die FPÖ würde am liebsten mit einer SPÖ unter dem Burgenländer Hans Niessl koalieren. Straches (und auch Norbert Hofers) Traum wäre es, dass die SPÖ Kern ablöst und dass Hans Niessl vom burgenländischen Landeschef zum neuen Kanzler wird – mit der FPÖ als neuem Partner.

FPÖ würde am liebsten mit Niessl-SP regieren

Wenn die SPÖ gewinnt, bleibt Christian Kern natürlich Kanzler. Er würde lieber mit der ÖVP koalieren – aber sicher nicht mit Sebastian Kurz, dem er die Neuwahl nicht verzeiht.

Kern würde Schwarz-Rot machen, wenn die ÖVP jemand Neuen an der Spitze hat. Aber wen? Sobotka? Schelling? Für Kern sind alle Horror.

Also ist es durchaus denkbar, dass Kern lieber mit Strache als mit Kurz in Koalition geht – am liebsten würde er aber Rot-Grün-NEOS machen.

Kurz denkt über eine 
ganz neue Koalition nach

Und was will Kurz? Kurz glaubt, dass man mit Strache und der FPÖ nur schwer regieren kann.

Kurz würde deshalb vermutlich Schwarz-Rot mit Vizekanzler Hans Peter Doskozil vorziehen.

Kurz denkt aber längst über eine neue Koalition nach, bei der alle Parteien Minister stellen – und dafür die Regierung im Parlament nicht abwählen.

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