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Bezirksvertretungswahlen

Bezirksvertretungswahlen

Alle Ergebnisse: So wählte ihr Bezirk

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Neben der Gemeinderatswahl fand am Sonntag in Wien auch die Bezirksvertretungswahl statt. So wählten die 23 Wiener Bezirke bei den Bezirksvertretungswahlen. Wer in welchem Bezirk künftig den Bezirksvorsteher stellt.

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1. Bezirk - ÖVP gewinnt City - Ära Stenzel zu Ende

Die ÖVP hat das Rennen doch noch knapp für sich entschieden und sich ihre traditionelle Hochburg, den 1. Bezirk, gesichert - wenn auch nur mit hauchdünner Mehrheit. Damit wird Markus Figl, Großneffe von Ex-Kanzler Leopold Figl, neuer City-Bezirksvorsteher. Er löst die vor der Wahl zur FPÖ übergelaufene Grande Dame der Bürgerlichen, Ursula Stenzel, ab.

Bezirksvorsteher: Markus Figl (ÖVP)

Innere-Stadt.jpg

 

2. Bezirk - SPÖ siegt klar in der Leopoldstadt


Karlheinz Hora (SPÖ) konnte sich mit 38,71 Prozent der Stimmen auf dem ersten Platz halten. Er verwies seine blauen und grünen Kontrahenten auf die Plätze. Der Wachstums-Bezirk bleibt somit in roten Händen.

Bezirksvorsteher: Karlheinz Hora (SPÖ)

Leopoldstadt.jpg

 

3. Bezirk - SPÖ hält Landstraße


Trotz einer starken FP-Offensive in Straches Heimatbezirk konnte sich Bezirkschef Erich Hohenberger (SPÖ) in der Landstraße behaupten. Er siegte klar und bleibt die nächsten Jahre BV-Chef.

Bezirksvorsteher: Erich Hohenberger (SPÖ)

Landstraße.jpg

 

4.Bezirk - SPÖ setzt sich durch


Wer hätte das gedacht: Die ehemalige schwarze Hochburg Wieden, die 2010 überraschend zur SPÖ wechselte, ist nun noch röter: Bezirkschef Leo Plasch (SPÖ) legte um 3,81 % zu und sicherte sich mit mehr als 32,03 Prozent der Stimmen klar Platz 1. Dahinter landen die Grünen, die allerdings 2,06 % verlieren. Ein Debakel erlebt die ÖVP - sie stürzt um 12,04 % ab und kommt nur noch auf 16,09 %.

Bezirksvorsteher: Leo Plasch (SPÖ)

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5. Bezirk - SPÖ siegt in Margareten


Der unkonventionelle Kurs von Bezirkschefin Susanne Schäfer-Wiery (SPÖ) scheint von den Bewohnern gut angekommen zu sein: Sie siegt mit ihrer SPÖ und wird Margareten weiter rot regieren.

Bezirksvorsteher: Susanne Schäfer-Wiery (SPÖ)

Margetene.jpg

 

6. Bezirk - Mariahilf bleibt rot


Kaum ein Projekt der rot-grünen Stadtregierung wurde so heftig diskutiert wie die neue Mariahilfer Straße: Und gerade im MaHü-Bezirk Mariahilf bleiben SPÖ und Grüne vorne. SPÖ-Bezirksvorsteher Markus Rumelhart hält mit 33,94 % seine Mehrheit. Die Grünen legen sogar 3,71 % zu und kommen auf 29,80 %.

Bezirksvorsteher: Markus Rumelhart (SPÖ)

Mariahilf.jpg

 

7. Bezirk - Neubau bleibt grün


Thomas Blimlinger (Grüne) wird auch in den nächsten fünf Jahren Neubau grün führen: Die Grünen erreichten 41,02 Prozent und führen klar vor der SPÖ, der FPÖ und der geschlagenen ÖVP.

Bezirksvorsteher: Thomas Blimlinger (Grüne)

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8. Bezirk - Josefstadt bleibt schwarz


Die ÖVP konnte im bürgerlichen Bezirk Josefstadt mit einem Plus von 3,02 Prozentpunkten wieder die meisten Stimmen für sich gewinnen. Die Schwarzen kommen somit auf 30,55 %. Die seit 2010 amtierende Bezirksvorsteherin Veronika Mickel-Göttfert kann sich über den Sieg freuen. Zweitstärkste Partei sind die Grünen mit 27,22 Prozent. Die SPÖ verliert leicht und fällt auf 19,70 Prozent ab.

Bezirksvorsteher: Veronika Mickel-Göttfert (ÖVP)

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9. Bezirk - Alsergrund bleibt rot


Nur ein kleines Minus musste die SPÖ im neunten Wiener Gemeindebezirk hinnehmen. Bezirksvorsteherin Martina Malyar büßte 0,89% der Stimmen ein und verteidigte ihr Amt mit 31,28% souverän. Die Grünen, in Alsergrund wohnen viele Studenten, verloren zwar, sind aber weiter stark (27,45 %). Die ÖVP (13,84 %) musste auch hier ihren dritten Platz an die FPÖ (15,51%) abgeben. Starke Neos mit 8,9%.

Bezirksvorsteher: Martina Malyar (SPÖ)

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10. Bezirk - SPÖ gewinnt mit hauchdünnem Vorsprung


Herzschlagfinale in Favoriten - SP-Chefin Hermine Mospointner behält nur denkbar knapp den Vorsprung. In Favoriten ist der Vorsprung der SPÖ minimal: 40,40 Prozent bedeuten jedoch ein beachtliches Minus von 7,03 Prozentpunkten. Die FPÖ folgt auf dem Fuß - mit 38,18 Prozent (plus 4,86 Prozentpunkte).

Bezirksvorsteher: Hermine Mospointner (SPÖ)

Favoirten.jpg

 

11. Bezirk - Bittere Niederlage für SPÖ - Simmering geht an die Blauen


Die Blauen schaffen es mit 41,76 Prozent knapp vor die SPÖ (40,83 Prozent) und landen somit an der Spitze von Simmering. Die FPÖ darf sich unter Paul Johann Stadler über ein großes Plus von 7,55 Prozentpunkten freuen. Die ÖVP und die Grünen schaffen es nur auf 5,00 und 5,56 Prozent und verzeichnen beide Verluste. Auch die Neos sind mit nur 3,43 Prozent nicht stark in Simmering vertreten.

Bezirksvorsteher: Paul Johann Stadler (FPÖ)

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12. Bezirk - Meidling bleibt in roter Hand


Aufatmen für Bezirksvorsteherin Gabriele Votava (SPÖ): Trotz Verlusten ihrer Partei und starken Zugewinnen der Freiheitlichen, konnte sich die rote Chefin Gabriele Votava den ersten Platz sichern.

Bezirksvorsteher: Gabriele Votava (SPÖ)

Meidling.jpg

 

13. Bezirk - ÖVP klarer Sieger in Hietzing


Der "Nobelbezirk" Hietzing bleibt schwarz. 39,35 Prozent wählten die ÖVP unter Bezirksvorsteherin Silke Kobald. Sie ist seit 2013 im Amt. Die SPÖ verzeichnet ein Minus und erlangt 23,29 Prozent. Auch die Grünen verlieren deutlich und schaffen es nur auf 11,94 Prozent. Über Zuwachs darf sich hingegen die FPÖ freuen, sie bekommt 16.57 Prozent der Stimmen. Die Neos schaffen es auf 6,43 Prozent.

Bezirksvorsteher: Silke Kobald (ÖVP)

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14. Bezirk - Penzing bleibt bei der SPÖ


Obwohl die SPÖ in Penzing Verluste hinnehmen musste (-4,72 %), bleiben die Roten mit Andrea Kalchbrenner klar vorne. Lachende Zweite sind die Freiheitlichen: Plus 5 Prozent.

Bezirksvorsteher: Andrea Kalchbrenner (SPÖ)

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15. Bezirk - SPÖ gewinnt erwartungsgemäß


Die rote Mehrheit ist Bezirkschef Gerhard Zatlokal (SPÖ) trotz Verlusten und aggressiver FPÖ-Kampagne sicher. Auch hier heißt der Gewinner FPÖ: Sie legte auf 24,83 Prozent zu.

Bezirksvorsteher: Gerhard Zatlokal (SPÖ)

Rudolfsheim.jpg

 

16. Bezirk - SPÖ verteidigt Ottakring klar


In der Heimat von Bürgermeister Michael Häupl ist und bleibt BV-Chef Franz Prokop die klare Nummer 1. Dennoch: Die Freiheitlichen räumten ordentlich ab und holen 27,9 Prozent.

Bezirksvorsteher: Franz Prokop (SPÖ)

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17. Bezirk - SPÖ siegt in Hernals


Ilse Pfeffer (SPÖ) - seit 13 Jahren Chefin von Hernals - wurde von den Wählern bestätigt. Die Bezirks-SPÖ wehrte den Ansturm der FPÖ ab und sicherte sich klar den ersten Platz.

Bezirksvorsteher: Ilse Pfeffer (SPÖ)

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18. Bezirk - Grün siegt in Währing


Die Grünen haben nach der Hochburg Neubau mit Währing nun einen weiteren Bezirk erobert. Sie verwiesen bei der Bezirksvertretungswahl 2015 die ÖVP auf den zweiten Platz - wenn auch durchaus knapp: Die Öko-Partei kam laut Endergebnis mit Briefwahlstimmen auf 28,07 Prozent (plus 2,29 Prozentpunkte), die Schwarzen folgten mit 27,26 Prozent quasi auf dem Fuß (minus 3,37 Prozentpunkte).
 

Neue Bezirksvorsteherin im 18. Bezirk wird wohl die frühere Landessprecherin der Grünen, Silvia Nossek. Langzeit-Bezirkschef Karl Homole (ÖVP) muss das Zepter weiterreichen. Das bürgerliche Währing gilt schon seit einigen Jahren als eines der Hoffnungsfelder der Grünen - die sich unter anderem dafür stark gemacht haben, das von der Volkspartei vehement abgelehnte Parkpickerl im Bezirk einzuführen.
 

Bezirksvorsteher: Silvia Nossek

Unbenannt-6.jpg

 

19. Bezirk - ÖVP bleibt auf Platz 1


Im Wiener Nobelbezirk Döbling drehte VP-Urgestein Adi Tiller, seit 1978 im Amt und damit längstdienender Politiker Österreichs, trotz Verlusten das Desaster der ÖVP auf Landesebene bei der Bezirksratswahl noch einmal um.

Bezirksvorsteher: Adi Tiller (ÖVP)

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20. Bezirk - SPÖ holt die Brigittenau


Trotz leichten Verlusten kam Bezirkschef Hannes Derfler auf Platz Eins. Er bleibt Chef der Brigittenau. Bemerkenswert ist das starke Plus der FPÖ in der roten Hochburg.

Bezirksvorsteher: Hannes Derfler (SPÖ)

Brigittenau.jpg

 

21. Bezirk - Briefwähler bewahrten SPÖ vor blauem Floridsdorf

Die FPÖ muss sich doch mit nur einem Bezirksvorsteher zufriedengeben: Die Briefwähler haben das vorerst ebenfalls blau dominierte Floridsdorf doch noch gedreht und der SPÖ eine hauchdünne Mehrheit verschafft. Damit kann SPÖ-Bezirkschef Georg Papai - erst seit März 2014 im Amt - im 21. Bezirk weiter regieren.

Zwischenzeitlich - nach Auszählung der Stimmen ohne Wahlkarten - hatte es so ausgesehen, als ob nicht nur Simmering, sondern auch Floridsdorf künftig FPÖ-dominiert sein würden. Dank Briefstimmen schaffte es die SPÖ schließlich doch noch, mit 38,36 Prozent äußerst knapp vor der FPÖ mit 37,15 Prozent auf Platz 1 zu landen. Die Differenz war mit rund 1.000 Stimmen allerdings mehr als gering.
 

Bezirksvorsteher:  Georg Papai (SPÖ)

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22. Bezirk - SPÖ verteidigt Donaustadt


Alter und neuer Bezirkschef ist Ernst Nevrivy (SPÖ). Bis zur letzten Sekunde lieferte er sich einen harten Kampf mit Toni Mahdalik, FPÖ-Spitzenkandidat für die Donaustadt. Am Ende stieg Nevrivy als Erster aus dem Ring: Seine SPÖ holte sich 40,67 Prozent der Stimmen (Minus 7,26 %), die Freiheitlichen kletterten auf über 36,74 Prozent (ein sattes Plus von 6,54 Prozent).

Bezirksvorsteher: Ernst Nevrivy (SPÖ)

Donaustadt.jpg


23. Bezirk - Liesing bleibt rot


Insgeheim hatten sich die FPÖ-Strategen gerade in der Kanzler-Heimat Liesing einen Coup ausgemalt: Man wollte Platz Eins und den Sessel des Bezirksvorstehers erobern -und setzt dabei auf einen knallharten Wahlkampf gegen die SPÖ.

Doch Bezirksvorsteher Gerald Bischof setzte sich mit einer intensiven Wahlwerbekampagne gegen den blauen Ansturm durch und verteidigte erfolgreich den ersten Platz.

Bezirksvorsteher: Gerald Bischof (SPÖ)

Liesing.jpg

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