Sonderthema:
FP-Triumph mit Tränen

Folgen für den Bund

FP-Triumph mit Tränen

FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat just am siebenten Todestag von Jörg Haider sein großes Ziel, die SPÖ in Wien einzuholen, nicht erreicht. Im Gegenteil: Die Blauen blieben weit unter den Erwartungen. Von einem vermeintlichen Kopf-an-Kopf-Rennen mit der SPÖ war keine Spur. Für Strache ist das Ergebnis – trotz klarer Zugewinne – ein Dämpfer. Nun will er sich weiter auf die Bundespolitik konzentrieren und seinen Kanzlertraum träumen:

2016 möchte er denn auch selbst als FPÖ-Kan­didat in die Hofburg-Wahl ziehen. Sie soll Strache vor der Na­tionalratswahl (planmäßig 2018) als Zwischenwahlkampf dienen und ein reiner Persönlichkeitswahlkampf werden.

Strache will 2016 als Hofburg-Kandidat antreten
In diesem Wahlkampf will sein Generalsekretär Herbert Kickl den blauen Frontmann möglichst „staatsmännisch“ präsentieren, um so nach den roten Wählern auch möglichst viele schwarze Wähler ködern zu können, die bislang eher von der FPÖ abgeschreckt wurden.

In der FPÖ werden nun freilich Stimmen laut, ob Strache nicht doch einen „noch ­aggressiveren Wahlkampf“ hätte führen sollen.

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