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Van der Bellen muss noch zittern

Vorzugsstimmen

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Van der Bellen muss noch zittern

Ob Wahlkämpfer Alexander Van der Bellen auch nach dem gestrigen Urnengang bei den Grünen in Wien eine Rolle spielt, ist noch offen. Er liegt in Sachen Vorzugsstimmen auf dem zweiten Platz, nur knapp hinter Bürgermeister Michael Häupl (S). Für den fixen Einzug in den Gemeinderat reicht es jedoch - zumindest derzeit - nicht. Er muss auf die Briefwähler hoffen.

Häupl voran
SPÖ-Spitzenkandidat Häupl kam auf 9.436 Vorzugsstimmen, Van der Bellen darf sich über 9.162 Stimmen freuen. Mit Respektabstand folgt FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache (8.431). Der vierte Platz in Sachen Vorzugsstimmen ging quasi an den direkten politischen Gegner des blauen Chefs: SP-Gemeinderat Omar Al-Rawi mit 4.472 Nennungen.

Im Gegensatz zu Van der Bellen sind die anderen Top-Stimmensammler auf fixen Listenplätzen gereiht. Der einstige grüne Bundessprecher könnte hingegen von Platz 29 auf den ersten Platz der Grünen Landesliste springen, wenn er auch auf vielen Briefwahlstimmzetteln steht. Für eine Vorreihung muss das 1,25-fache der Wahlzahl erzielt werden.

Mindestens 9.398 Stimmen nötig
Derzeit beträgt diese rund 7.500. Somit wären momentan mindestens 9.398 Stimmen nötig. Die Wahlzahl wird sich aber mit den Briefauszählungen ändern.

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