Das sagt ÖSTERREICH

Wolfgang Fellner

Das sagt ÖSTERREICH

Mit Viktor Orban kann man nur selten einer Meinung sein -aber für seine gestrige Initiative, einfach die Züge für alle Flüchtlinge zu öffnen, gehört ihm eigentlich ein Orden.

Solange die EU-Staaten sich nicht auf eine gerechte Asyl-Quote einigen können, ist das so heftig kritisierte Orban-Modell die einzig mögliche Lösung: Lasst die Flüchtlinge frei reisen, wohin sie wollen.

Weder Ungarn noch Italien und schon gar nicht Österreich kann bei einer Flüchtlingswelle von mittlerweile bald 1 Million Menschen alle Flüchtlinge aufnehmen oder mit Grenzzäunen aussperren.

Wenn EU nichts tut, sollen Flüchtlinge frei sein
Die EU muss eine Lösung des Asyl-Problems finden: Menschliche Auffanglager gleich an der EU-Außengrenze und eine gerechte Verteilung.

provokanter Weise. Während in der Griechen-Krise ein Sondergipfel den nächsten jagte (weil es um Milliarden ging), geschieht beim Flüchtlings-Chaos (wo es "nur" um Menschen geht) absolut nichts. Der nächste Rat ist für Mitte Oktober vorgesehen -bis dahin herrscht Chaos.

Flüchtlingen Reise-Freiheit zu geben. Lasst sie in die Züge steigen -und dorthin fahren, wohin sie wollen. Dann regelt sich die Flüchtlings-Quote, von der die EU nichts wissen will, von selbst -die Flüchtlinge werden dorthin fahren, wo sie die besten Chancen haben.

gezwungen wurde, den Bahnhof wieder zu sperren, hält wohl nur wenige Tage. Kein Land kann sich einem Tsunami entgegenstellen. Lasst die Flüchtlinge entscheiden, wenn die EU nicht handelt...

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