Sonderthema:
Das sagt Österreich

Wolfgang Fellner

Das sagt Österreich

Kärnten muss jedem Österreicher schön langsam leidtun. Weil ein völlig größenwahnsinnig gewordener Landeshäuptling namens Haider eine Bank ausraubte, steht jetzt das ganze Bundesland vor dem Bankrott.

In Wien will die Regierung nicht mehr helfen, weil sie nicht weiteres Geld der Steuerzahler in die Hypo-Bad-Bank pumpen will.

Doch ohne Geld von der Regierung ist Kärnten im Mai pleite. Die Kärntner Finanz-Landesrätin Schaunig beißt bei Finanzminister Schelling auf Granit. So wie der griechische Finanzminister bei der EU.

Die Ähnlichkeiten zwischen Kärnten und Griechenland werden immer größer. Die Kärntner werden zu „unseren“ Griechen – zum Fass ohne Boden.

Kärnten darf nicht wie Griechenland werden

Die Lösung wäre ganz einfach: Die Kärntner haben in ihrem von Haider errichteten „Zukunftsfonds“ 500 Millionen Euro aus dem Verkauf der Hypo an die Bayern LB liegen.

Jeder Steuerzahler fordert mit Recht, dass die Kärntner zuerst diesen „Zukunftsfonds“ auflösen, bevor der Bund Geld nachschießt. Kein Plei­tier der Welt kann verlangen, dass eine Regierung Geld nachschießt, solange er selbst auf dem Erlös eines Bankraubs sitzt.

Also kann es nur einen Kompromiss geben: Kärnten gibt die 500 Millionen aus seinem absurden „Zukunftsfonds“ frei – und darüber hinaus hilft der Bund.

Denn wir dürfen das schönste Bundesland nicht pleitegehen lassen – Österreich darf nicht Griechenland werden.

Autor: Wolfgang Fellner
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