Das sagt Österreich

Wolfgang Fellner:

Das sagt Österreich

Das Beispiel Sturm zeigt, dass Fußball in Österreich nicht nur Randale, Hass und Rowdy-Brutalität sein muss – sondern dass es auch bei uns moderne Fußball-Märchen gibt.
Vor wenigen Jahren war Sturm pleite. Der legendäre Präsident im Häf’n. Die Kassa leer. Alle Spieler weg – als Fans viele Hooligans.
Sturm hat bei null neu begonnen – und Fußball wieder sympathisch gemacht. Ohne Geld, aber mit Herz und Engagement wurde mit einem ambitionierten Trainer ein junges Team aufgebaut. Statt der Hooligans sitzen heute Familien im Stadion – und die ganze Stadt Graz liebt „ihren“ Verein.
Der Erfolg von Sturm ähnelt dem Erfolg von Dortmund. Junge Teams erobern die Herzen der Fans. Es braucht keine Red-Bull-Millionen, keine hoch bezahlten Türken-Kicker, keine Rapid-Ultras, um Fußball sympathisch zu machen.
Rapid und die Stadt Wien sollten sich an Sturm und an Graz ein Vorbild nehmen. Weg mit den Hooligan-Fans – her mit Familien. Weg mit Fußball-Söldnern – her mit jungen heimischen Talenten. Weg mit Großmanns-Sucht – her mit Herz.
Sturm hat uns den Glauben an den Fußball wiedergegeben. Gratulation an den Meister der Herzen. So soll der Neustart des Fußballs aussehen!

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