Das sagt Österreich

Wolfgang Fellner

Das sagt Österreich

HC Strache ließ sich gestern auf seinem Parteitag schon als Kanzler feiern. Das war wohl zu vorschnell und ist fern jeder Realität. Die FPÖ hat zwar laut neuer ÖSTERREICH-Umfrage mit 27 % zur SPÖ (und damit auf Platz 1) aufgeholt – in Wahrheit stagniert Strache aber seit Wochen und schafft den Sprung auf 30 % bei Weitem nicht. Die ÖVP hat ihren Sturz gestoppt. Und die Regierung hat sich endlich neu positioniert. Das Duo Faymann Spindi hat in den letzten Wochen einen neuen konstruktiven Kurs gefunden, die Regierung präsentiert sich wieder als Team, macht Schluss mit dem Streit, arbeitet endlich. Was in den letzten zwei Wochen vom neuen Regierungs-Team an Reformen auf den Weg gebracht wurde, muss anerkannt werden: zahlreiche Punkte der Schulreform, mehr Kindergarten, neue Integration, Gesetze gegen Lobbying und Korruption, zu Ökostrom, gegen Atom. Wenn die Regierung so weiterarbeitet, wird sie die Mehrheit behalten. Der FPÖ-Chef dagegen ist in seinem Programm viel zu eng. Nur Wut auf die EU, Zorn auf die Regierung und Sehnsucht nach Deutschtum ist fürs Regieren zu wenig. Wer bitte soll HC Strache mit diesem Wut-Programm zum Kanzler machen? Die ÖVP müsste Selbstmord-Ambitionen haben, wenn sie mit Strache regieren will. SPÖ und Grüne kommen nicht infrage. Da träumt einer vom Kanzler, hat aber keine Chance, je einer zu werden.

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