Das sagt Österreich

Wolfgang Fellner

Das sagt Österreich

Die Griechen-Pleite wird zur Zerreißprobe für die EU. Vor allem das Chaos in den Wortmeldungen der deutschen Regierung verunsichert Börsen und Wähler immer mehr.

Mal wird – mit irrwitzigem Geld-Einsatz – die Rettung der Griechen vor der Pleite und ihr Verbleib im Euro beschworen. Dann palavert die deutsche Regierung davon, die Griechen in eine „geordnete Insolvenz“ und in die Drachme zu entlassen. Im nächsten Moment warnt Frau Merkel vor dem „Domino-­Effekt“, den eine Pleite für den Euro hätte. Und wir EU-Bürger dürfen weiter viele Milliarden zahlen.

Die Krise des Euro ist mittlerweile eine Krise der Politik. Die regierenden Staatschefs in Europa sind unfähig, den Euro zu retten. Die EU verbrennt führungslos unser Geld.

Wenn man das politische Tohuwabohu um Merkel & Co. betrachtet, muss einem angst und bange werden.

Wir brauchen dringend ein mutiges Zukunftskonzept für den Euro – entweder entschlossen für die Griechen-Rettung oder konsequent für eine Griechen-Insolvenz und eine Aufteilung der Euro-Zone in „hart“ und „weich“. Derzeit ist die Griechen-Rettung ein Fass ohne Boden, kostet uns die Milliarden, die wir für unsere Zukunft brauchen – und zerstört das Vertrauen in die Politik.

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