Erdogan-Terror gegen ÖSTERREICH – wir lassen uns nicht stoppen!

Das sagt Österreich

Erdogan-Terror gegen ÖSTERREICH – wir lassen uns nicht stoppen!

Der türkische Diktator Erdogan hat offenbar in großem Stil damit begonnen, kritische Medien und Institutionen in Europa zu attackieren – er versucht, sie über Cyberangriffe lahmzulegen. Die Ziele der Attacken reichen von Bild-Zeitung und ZDF bis zum mutigen österreichischen Außenministerium und unserem Parlament.

Seit Freitag sind die Internet-Terroristen von Erdogan in den „Cyberkrieg“ mit Österreichs beliebtestem Webportal, unserem oe24, getreten. Sie wollen oe24, wie sie auf Facebook schreiben, für seine kritische, unabhängige Berichterstattung über Erdogan „bestrafen“. Mehrmals täglich starten sie Hunderttausende DDoS-Attacken gegen oe24, um Österreichs größte Webseite lahmzulegen.

Bisher heißt der Sieger oe24. Die Internet-Terroristen schaffen es immer nur für wenige Minuten, kaum merkbar, oe24 lahmzulegen – dann sind wir wieder online. Denn wir lassen uns unsere kritische, unabhängige Berichterstattung für Sie, liebe Leser, von Erdogan nicht verbieten.

Dieser Internet-Terrorismus ist in Wahrheit ein politischer Skandal. Denn sowohl die Hintermänner dieser „Cyberarmee“, als auch die türkischen Webshops, in denen sie ihre „Zentralen“ haben, sind bekannt. Die türkische Polizei könnte diesem Cyberterror in wenigen Minuten ein Ende bereiten. Doch sie tut es nicht.

Die Wahrheit dürfte sein: Dahinter steckt ein weites Erdogan-Netzwerk mit seinen Geheimdiensten, das diesen Cyberterror finanziert und unterstützt. Die Angriffe finden jedenfalls laut Facebook ausdrücklich für Erdogan und gegen dessen Kritiker statt.

Österreichs Politik ist dringend aufgerufen, in dieser Causa endlich mutig aktiv zu werden. In Wahrheit gehört der türkische Botschafter vorgeladen – er sollte ein Ultimatum bekommen, diese Angriffe auf österreichische Me­dien, aber auch auf unser Parlament einzustellen. Oder es sollte harte Konsequenzen geben.

Cyberterror gegen unabhängige Medien ist kein Kavaliersdelikt – hier geht es um die Pressefreiheit. Wenn ein durchgeknallter Dik­tator anfängt, einfach alle kritischen Webseiten lahmzulegen, müssen wir uns wehren. Die Pressefreiheit ist eine unserer wichtigsten Errungenschaften. Die darf nicht gefährdet werden.

Außenminister Kurz hat sich bereits mutig gegen diesen Terror gestellt. Vom Kanzler und der Regierung fehlen diese mutigen Worte noch. Es wird Zeit, Erdogan klar in die Schranken zu weisen. Sowohl, was seine faschistischen Methoden in der Türkei gegen kritische Journalisten angeht, als auch, was seine terroristischen Umtriebe ­gegen kritische Webportale, wie oe24, in Europa betrifft.

Unfassbar: In Österreich gibt es Möchtegern-Erdogans

Ein Skandal ist in diesem Zusammenhang, wenn eine österreichische Zeitung wie Der Standard zu diesen Attacken auf die Pressefreiheit Postings wie „Erdogan ist super!“ oder „Bravo Erdogan!“ veröffentlicht, so wie das gestern auf standard.at geschehen ist. Wie tief ist eine – zunehmend erfolglose – Zeitung samt Web-Ableger gesunken, wenn sie der Konkurrenzhass zu solchen Postings greifen lässt? Wie mies ist ein Medium, wenn es bei der Zensur eines Konkurrenzportals einen Diktator bejubelt?

Noch dramatischer ist die Entwicklung in der SPÖ. Dort hat eine „Sektion“ nun für den Wiener Parteitag den Antrag gestellt, alle Gratisentnahmeboxen für Zeitungen in Wien (und in weiterer Folge damit auch alle Zeitungstaschen am Sonntag) zu verbieten, weil diesen SPÖ-Funktionären die Bericht­erstattung von Krone, Heute und auch Österreich nicht gefällt. Sie sei „minderheitenfeindlich“.

ÖSTERREICH ist stolz darauf, ­keine „minderheitenfeindliche“ Berichterstattung im Blatt zu haben. Wir berichten kritisch über Erdogan, auch über Ausländer­kriminalität – aber Minderheiten achten und schützen wir. Aus diesem Grund ist ÖSTERREICH mit März dem Presserat beigetreten. Wir stellen uns auch dieser In­stanz. Im vergangenen Jahr hat der Presserat übrigens kein ein­ziges Mal (!) einen Bericht von ­ÖSTERREICH als „minderheiten-ausländerfeindlich“ oder „hetzerisch“ verurteilt.

Es ist unfassbar, dass die Erdogan-Methoden von Zensur, Meinungsterror und Medienverboten nun über eine SPÖ-Sektion nach Österreich kommen. Die Wiener SPÖ und ihr Vorsitzender Häupl sind dringend aufgefordert, sich von den Möchtegern-Erdogans in ihrer Partei zu distanzieren.

ÖSTERREICH und oe24 werden sich die kritische Berichterstattung nicht verbieten lassen. Wir schreiben in Ihrem Dienst, liebe Leser. Weder die Erdogan-Terroristen aus der Türkei noch die Möchtegern-Erdogans der Wiener SPÖ werden uns stoppen.

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