Hofburg-Wahl als Wut-Wahl?

Das sagt Österreich

Hofburg-Wahl als Wut-Wahl?

Die Hofburgwahl kommt ins Finale und wird von Tag zu Tag hektischer und aggressiver.

Norbert Hofer entwickelt sich zum rot-weiß-roten Trump und wird zum Rächer der Wutbürger. Das bringt ihm Rückenwind in den sozialen Medien.

Alexander Van der Bellen
versucht, der immer untergriffigeren Emotionalisierung durch die Stenzels und Kickls ein Bild des besonnenen Staatsmanns gegenüberzustellen. Das wird immer schwieriger.

So wie in den USA
läuft die Präsidentenwahl auch in Österreich auf eine Wut-Wahl hinaus. Die von der Regierung und von der Politik generell Frustrierten sehen den 4. Dezember als "Tag der Abrechnung". Uns steht eine Denkzettelwahl bevor -die Stimmzettel-Rache dafür, dass die Reichen immer reicher und die Wenigverdiener immer ärmer werden.

Spannend wird
am 4. Dezember, ob die Wutbürger auch in Österreich die Mehrheit haben, ob das "Modell Trump" - die Angst vor Ausländern, die Angst vor der Zukunft - bei uns zum "Modell Hofer" wird.

Wenn Hofer siegt, sind Neuwahlen unvermeidbar. Dann muss sich Kanzler Kern ein Mandat der Wähler holen, um weiter regieren zu können.

Generell neigen die Österreicher ja zur Besonnenheit. Die FPÖ ist kurz vor dem Sieg bisher noch immer gescheitert - das war bei der Wienwahl so.

Van der Bellen wäre
an sich der ideale Kandidat für Besonnenheit, für sanfte Reformen. Wenn die Österreicher trotzdem Hofer und das Politbeben wählen, dann muss die Wut schon gewaltig sein.

 

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