30. März 2010 14:03

Sommerzeit 

10 Tricks gegen das ganz große Gähnen

Dank der Umstellung von Winter- auf die Sommerzeit auch furchtbar müde?

10 Tricks gegen das ganz große Gähnen
10 Tricks gegen das ganz große Gähnen
© Getty

Alle Jahre wieder überkommt uns Ende März das "große Gähnen": Die Umstellung von der Winter- auf die Sommerzeit lässt nur die Glücklichen, die sich jetzt gerade im Osterurlaub befinden, kalt. Alle anderen schleichen seit zwei Tagen todmüde in die Arbeit.

Wie wir jetzt unsere aus dem Tritt gekommene innere Uhr positiv beeinflussen können und was wir gegen diese bleierne Müdigkeit tun können, erklärt Hormonpapst Prof. Dr. Johannes Huber ...

  1. Vitamin-D-Haushalt ankurbeln
    Sonne tanken. Während der Wintermonate hat sich unser Vitamin-D-Haushalt (der auch die Libido ankurbelt!) erschöpft. Das macht müde. Jetzt sollte man die Haut mit Maß und Ziel der Sonne aussetzen, damit wird die Vitamin-D-Bildung angeregt. Wer partout nicht in die Sonne möchte, darf auch Lebertran schlucken.
  2. Schlaf vor Mitternacht auskosten
    Tiefer Schlaf. Immer daran denken: Der Schlaf vor Mitternacht ist Goldes wert! Nur wer rechtzeitig ins Bett kommt, fühlt sich in der Früh perfekt erholt.
  3. Setzen Sie auf Entspannung
    Meditation macht munter. Alle Übungen der Entspannung sind gut gegen das Dauergähnen. Versuchen Sie es einmal mit Yoga und Meditation. Nach dem Training fühlen Sie sich nicht nur entspannt und voll neuer Energie, die Endstücke der Chromosomen werden ebenfalls verlängert, was sich auf die Zellneubildung positiv auswirkt. Meditation ist also ein wahrer Jungbrunnen.
  4. Verzichten Sie aufs Dinner
    Abendessen streichen. Abends sollten Sie jetzt weniger oder gleich gar nichts essen. Dadurch schläft man tiefer und fühlt sich morgens ausgeruhter.
  5. Essen Sie das richtige Essen
    Fit-Nahrung. Setzen Sie jetzt auf cholinreiche Nahrung: Ab und zu ein weiches Ei, Weizenkeimlinge, Bananen wegen ihres hohen Kaliumgehaltes. Super-Fitmacher sind auch Nüsse. Sie sind wichtig für die Serotoninproduktion (Glückshormon). Setzen Sie weiters auf ungesättigte Fettsäuren (Fisch!) und reduzieren Sie Kohlehydrate mit hohem Glykose-Index.
  6. Halten Sie doch eine Siesta!
    Power Napping. Eine kurze Siesta von 10 bis 15 Minuten macht nicht nur munterer, sondern ist auch ein wahrer Jungbrunnen.
  7. Reduzieren Sie die Genussgifte
    Kaffee & Alkohol in Maßen. Wer jetzt viele Tassen Kaffee trinkt, tut seinem Körper in Wahrheit nichts Gutes. Im Gegenteil: Man fühlt sich untertags zwar wacher, hat nachts allerdings mit Schlafstörungen zu kämpfen und in der Früh macht sich Erschöpfung breit. Nichts einzuwenden gibt es allerdings gegen die Tasse Kaffee am Morgen. Dasselbe gilt übrigens auch für Alkohol. Ein Achtel Rotwein am Abend ist okay, übermäßiger Alkoholgenuss führt hingegen zu oberflächlichem Schlaf. Was bleierne Müdigkeit zur Folge hat.
  8. Weg mit dem Winterspeck
    Nicht aufessen. Halten Sie sich jetzt beim Essen zurück und versuchen Sie, Ihren Winterspeck zu reduzieren. Wer davon zu viel angesetzt hat, wird müde. Streichen Sie eine ganze Mahlzeit, versuchen Sie es mit FDH (Friss die Hälfte). Und hören Sie dann mit dem Essen auf, wenn es am besten schmeckt, nicht wenn der Teller leer ist.
  9. Gehen Sie in der Natur spazieren!
    Walking. Bewegen Sie sich viel an der frischen Luft, gehen Sie spazieren. Bei gleichmäßiger Bewegung in der Natur kommen Ihnen auch gute Gedanken.
  10. Muntermacher aus der Natur
    Vitamine pflücken. Setzen Sie jetzt auf frische Kräuter und Gewürze. Die Wachmacher aus der Natur bringen Sie jetzt wieder auf Trab. Pflücken Sie jetzt beispielsweise Bärlauch, der allerorts zu sprießen beginnt. Der hohe Vitamin-C-Gehalt belebt.


Posten Sie Ihre Meinung Neu anmelden Login |