09. Dezember 2009 09:33

Punsch, Kekse 

Advent-Stress für den Magen

Die Adventszeit bringt Schwerstarbeit für unseren Körper.

Advent-Stress für den Magen
© Getty Images

Jetzt beginnt der Härtetest für die Verdauung: Punsch, Weihnachtskekse und Deftiges am Adventmarkt bedeuten Stress für Magen, Darm und Leber. Wenn Sie Ihre Schwachstellen kennen und nicht täglich über die Stränge schlagen, kommen Sie ohne Beschwerden durch die Vorweihnachtszeit. „Genießen Sie Adventfeiern, aber gönnen Sie Ihrer Verdauung auch Pausen“, empfiehlt Internist Friedrich Hoppichler.

So kommen Sie besser durch die Punsch-Saison
Punsch, Glühwein und Jagatee haben Hochsaison. Doch die beliebten Heißgetränke haben es in sich: Sie regen die Durchblutung im Magen-Darm-Trakt an und beschleunigen so die Aufnahme von Alkohol ins Blut. Ein Glas Glühwein beschert nicht nur 243 Kilokalorien, sondern auch 0,5 Promille. Außerdem verursachen die Beiprodukte in Punsch & Co. Übelkeit und Kopfschmerzen. Wer sich das ersparen möchte, sollte am Punschstand abstinent bleiben. Besser: Glühwein zu Hause selbst machen und in Maßen genießen.

Warum sich Alkohol und Fett nicht vertragen
Auch andere Weihnachtsleckereien sind eine Herausforderung für die Verdauungsorgane. Schokolade, Vanillekipferl und Buttergebäck sind reich an Fett. Produziert die überlastete Leber nicht ausreichend Gallenflüssigkeit, kommt es zu Völlegefühl und Blähungen. Das Gla­serl Schnaps ist allerdings nicht die Lösung, denn Alkohol bremst die Fettverbrennung.

Außerdem reizen Sekt, Wein und Hochprozentiges die Schleimhaut eines durch die Völlerei empfindlichen Magens. Besser ist es, die Verdauung mit Kräutern und Gewürzen anzuregen (siehe Kasten oben links). Wenn Magen und Darm streiken: Die eine oder andere Mahlzeit auslassen, zwischendurch mal probiotisches Joghurt oder Sauerkraut essen, Ballaststoffe mittels Obst tanken und möglichst viel stilles Wasser über den Tag verteilt trinken.


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