05. Dezember 2008 07:51

Studie zeigt 

Arzt-Serien verstärken Angst vor Operationen

Zuschauer vermischen Fiktion und Wirklichkeit. Mögliche Ursache sei der im Fernsehen übertrieben dramatisch dargestellte Krankenhausalltag.

Arzt-Serien verstärken Angst vor Operationen
© APA

Schalten Sie bei Dr. House und Co. lieber weg! Arzt-Serien im Fernsehen verstärken einer Studie zufolge die Angst vor Operationen. Offensichtlich vermischen die Zuschauer Fiktion und Wirklichkeit, wie die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie mitteilte. Sehen Patienten überdurchschnittlich häufig Krankenhaus- und Arzt-Serien im Fernsehen, fürchten sie sich demnach mehr vor einem bevorstehenden stationären Klinikaufenthalt.

Übertriebener Alltag
Mögliche Ursache sei der im Fernsehen oft übertrieben dramatisch dargestellte Krankenhausalltag. Die Zuschauer erkennen demnach eine Sendung nicht als das Produkt eines Teams von Fernsehschaffenden, das auf eine hohe Einschaltquote abzielt.

Patienten befragt
Mit der Studie wollten die Forscher untersuchen, wie der Konsum von Arzt-TV-Serien das Verhalten der Zuschauer beeinflusst. Dazu befragten sie Patienten zu ihren Fernsehgewohnheiten und ihrer Angst vor Operationen.


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