17. August 2009 10:01

Einschlafhilfe 

So werden Sie ruhig

Ruhige Nacht: Wie Sie mit autogenem Training besser einschlafen.

So werden Sie ruhig
© Getty Images

Wer nicht abschalten kann, schläft schlecht und ist tagsüber daher nicht leistungsfähig. Und das stresst. Aus dem Teufelskreis kommen Sie nur raus, wenn sie lernen, loszulassen. „Psychotherapeutische Methoden und Entspannungstechniken sind eine wesentliche Säule in der Behandlung von Schlafstörungen“, erklärt Schlafexperte Bernd Saletu.

Suggestion
Einen entspannten Zustand kann man sich auch einreden. So in etwa lautet das Grundprinzip des autogenen Trainings. Durch Konzentration und Selbstsuggestion wird das vegetative Nervensystem beeinflusst: Die Übungen lenken die Aufmerksamkeit auf bestimmte vegetative Funktionen wie Schwere, Wärme, Atmung oder Puls. So werden dem Körper Entspannung und Ruhe suggeriert. Autogenes Training (AT) kann funktionelle Schlafstörungen beseitigen oder/und als Einschlafhilfe dienen.

So geht’s
AT kann im Liegen oder im Sitzen ausgeführt werden und besteht aus sechs Grundübungen: Schwere, Wärme. Puls, Atem, Bauch und Stirnkühle.

Legen oder setzen Sie sich. Arme und Beine nicht verschränken! Suggerieren Sie sich je 5- bis 7-mal:

- Mein rechtes (linkes) Bein ist schwer. Beide Beine sind schwer.

- Mit einiger Übung reicht der Satz „Arme und Beine sind schwer“, um Schwere und Entspannung zu fühlen.

- Ähnlich können Sie mit den Formeln „Arme und Beine sind warm“ oder „Der Bauch ist warm“ Wohlgefühl erzeugen oder mit „Der Puls ist ruhig und regelmäßig“ Ihren Blutdruck absenken.

Die genaue Anleitung finden Sie auf der ÖSTERREICH-DVD "Besser schlafen" in Ihrer Trafik.


Posten Sie Ihre Meinung Neu anmelden Login |
Facebook Kommentare