29. Jänner 2008 12:48

Strahlenschutz 

Befreien Sie sich von Elektrosmog

Als Faustregel gilt: Abschalten, Abstand halten, Abschirmen. Mit diesen Tipps reduzieren Sie Elektrosmog in Ihren vier Wänden.

Befreien Sie sich von Elektrosmog
© sxc

Elektro- und Elektronikgeräte begleiten uns in allen Bereichen des täglichen Lebens - deshalb machen sie auch nicht vor Kinder- und Schlafzimmer halt. Schlaf- oder Konzentrationsstörungen lassen sich oft auf das Vorhandensein von Elektrosmog zurückführen.

Was ist Elektrosmog?
Als Elektrosmog bezeichnet man alle künstlich erzeugten elektrischen oder magnetischen Felder – dazu gehören auch die Funkwellen. Elektrische Felder entstehen, wenn Elektrogeräte am Stromnetz angeschlossen sind, selbst wenn sie ausgeschaltet sind. Zusätzlich entstehen magnetische Felder durch fließenden elektrischen Strom in den Geräten, wenn diese eingeschaltet sind. Moderne Geräte wie Energiesparlampen oder Halogenleuchten erzeugen zusätzlich auch elektromagnetische Strahlung.

Dauerbelastung
Es gibt Studien, die darauf hinweisen, dass ein Zusammenhang besteht mit einer Dauerbelastung mit magnetischen Wechselfeldern und erhöhten Leukämieraten bei Kindern. Diesen Verdacht bestätigt auch der Wissenschaftsladen Bonn, der sich seit Jahren mit dem Thema Strahlenbelastung beschäftigt. Die Europäische Umweltagentur (EEA), das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), sowie der Bundesverband der Verbraucherinitiativen rufen zur Eindämmung der Strahlenbelastung auf.

Die wichtigsten Schutzmaßnahmen
Als Faustregel gilt: Abschalten, Abstand halten, Abschirmen.

-Abschalten bedeutet tatsächliche Trennung vom Stromnetz: Viele moderne Geräte lassen sich nur scheinbar abschalten, tatsächlich verbraucht ein eingebauter Transformator oft noch Strom und erzeugt natürlich Elektrosmog!

-Die einfachste Schutzmaßnahme lautet Abstand zu Elektronik halten. Mit steigender Entfernung schwächen sich in der Regel alle Felder deutlich ab.

-Abschirmen ist mit geeigneten Materialien fast immer möglich, bedarf aber meist der Begleitung durch einen erfahrenen Baubiologen.

Tipps für Schlaf- und Kinderzimmer
- Möglichst keine elektrischen Geräte im Kinderzimmer (besonders ungünstig sind vor allem Trafos z.B. für Halogenlampen, Ei-senbahnen und Rennbahnen).
- Kein dimmbares Nachtlicht, keine Verlängerungskabel unter oder neben dem Bett.
- Schalten Sie immer alle Elektrogeräte nach Gebrauch aus – also kein Stand-by, ziehen Sie am besten den Netzstecker.
- Ein Mindestabstand von 2 Metern gilt für alle Babyfone.
- Möglichst kein Computer, Fernseher und schnurloses Telefon im Kinderzimmer. Wenn es sich wirklich nicht vermeiden lässt– nur mit großen Abstand zum Bett und nachts komplett vom Stromnetz trennen!
- Stellen Sie das Kinderbett nicht in unmittelbarer Nähe von Steckdosen auf.
- Vermeiden Sie Metallteile im Bett.

Mehr Infos: www.biolysa.de


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