16. Oktober 2008 11:07

Blondinen ade 

Brünette haben mehr Erfolg

Aus für Blondinen: Eine englische Studie zeigt, dass Brünette erfolgreicher im Job und in der Liebe sind.

Brünette haben mehr Erfolg
© Schwarzkopf Professional
Brünette haben mehr Erfolg
© Schwarzkopf Professional

Die alte Rod Stewart-Weisheit "Blondes have more fun" mag vielleicht stimmen. In punkto Liebesleben und beruflicher Erfolg liegen jedoch Brünette um etliche Haarlängen vorne. Das zeigt eine Online-Befragung von 3.000 Frauen, die kürzlich in England im Auftrag von Henkel durchgeführt wurde. Aus den Ergebnissen der Untersuchung geht beispielsweise hervor, dass der Jahresverdienst einer Brünetten im Durchschnitt £ 4.250 (= EUR 5.440) höher ist als der einer Blondine.

Mehr Glück in der Liebe
Doch nicht nur im Berufsleben haben Brünette mehr Erfolg, sie haben auch mehr Glück in der Liebe. Fast die Hälfe (44 Prozent) der Frauen mit braunem Haar (natürlich oder gefärbt) führen ihre tollen Erfolge bei Männern auf ihre Haarfarbe zurück. Das Ergebnis lag damit um zehn Prozentpunkte höher als jenes der Blondinen. 20 Prozent der Brünetten gaben an, fünf oder mehr Liebesbeziehungen gehabt zu haben. Für vergleichsweise nur 13 Prozent der Blondinen ist dies der Fall.

Mehr Spaß stimmt
Mag. Iris Martin-Györffy, Österreich-Leiterin des Brand Managements Kosmetik & Körperpflege bei Henkel CEE: "Man ging immer davon aus, dass Blondinen mehr Spaß im Leben und somit zwangsläufig mehr Erfolg in der Liebe und im Beruf hätten. Laut den Recherchen meiner englischen Kollegen stimmt das nur zum Teil. Das mit dem Spaß ist Realität. Aber auf der anderen Seite werden Blondinen weder im Beruf noch in der Liebe so ernst genommen wie Brünette. Brünette steigen zudem die Karriereleiter schneller hoch als Blondinen und erleben häufiger Liebesglück, was möglicherweise den Erfolg von Catherine Zeta-Jones, Kelly Brook, Kate Beckinsale, Eva Longoria und anderen Stars erklärt. Eine neue Haarfarbe ändert nämlich nicht nur das Aussehen, sondern auch die eigene Einstellung - sowie die Wahrnehmung durch die Umgebung."

Glücksgefühl durch Haare färben
Die Umfrage von Henkel machte ferner deutlich, welcher unmittelbare Zusammenhang zwischen einer neuen Haarfarbe und einer neuen Lebenseinstellung besteht. So gab in der Untersuchung ein Siebtel der Befragten an, dass die Färbung ihrer natürlichen Haarpracht ihr Gefühl, begehrenswert zu sein, erhöht hat. Diese Tendenz war am stärksten unten den Braunhaarigen ausgeprägt. Ein weiteres Fünftel der Befragten berichtete, dass die Haarfärbung ihr Glücksgefühl und Zufriedenheit mit ihrem Aussehen verstärkte.

Welche Naturhaarfarbe hab ich eigentlich?
Hauptgrund fürs Haarfärben ist jedoch schlichtweg Unzufriedenheit. 40 Prozent der Teilnehmerinnen nannten als Grund für die Entscheidung, die Haare zu färben, dass sie ihre natürliche Haarfarbe nicht ausstehen konnten. Für knapp die Hälfte der Frauen war es sogar unvorstellbar geworden, nie die Haare gefärbt zu haben. Angesichts der Tatsache, dass das Durchschnittsalter bei der ersten Haarfärbung 20 Jahre beträgt, verwundert es nicht, dass 15 Prozent der Befragten zugaben, sich nicht mehr an ihre natürliche Haarfarbe erinnern zu können.

Verschiedene Fahreben ausprobieren
Die Leidenschaft für das Ausprobieren von neuen Haarfarben führt dazu, dass Frauen, die Haare färben, im Durchschnitt vier verschiedene Farben ausprobieren. Rot ist die häufigste erste Neufarbe, aber gleichzeitig auch die Farbe, der Frauen am wenigsten treu bleiben: nur zwei Jahre. Die Vergleichszahlen für Schwarz und Braun sind drei bzw. vier Jahre. Und Blondinen sind, zumindest was die Haarfarbe betrifft, am treuesten: Sie wird durchschnittlich sechs Jahre beibehalten.

Foto: (c) Schwarzkopf Professional


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