13. August 2009 10:56

Kopfweh 

Daran ist das Wetter schuld!

Schwindel, Müdigkeit und Kopfschmerzen: Kann uns das Wetter wirklich krank machen?

Daran ist das Wetter schuld!
© Getty Images

Schwindel, Müdigkeit und Kopfschmerzen: Daran ist das Wetter schuld! Was ist dran an diesem Spruch? Kann das Wetter wirklich krank machen? Ja! Bei heftigen Temperaturschwankungen fühlen sich viele Menschen angeschlagen: Kopfschmerzen, Gereiztheit oder sogar Atemnot können einem dann das Leben schwer machen.

Fast jeder Dritte (29,6%) reagiert mit körperlichen Beschwerden auf plötzliche Wetterveränderungen. Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen GfK-Umfrage im Auftrag der Apotheken Umschau. Von den Betroffenen sagen zwei Drittel (69,5%) ihre Wetterfühligkeit äußere sich vor allem bei Wetterumschwüngen. Jeder Zweite (50,6%) leidet bei schwülwarmem, jeweils jeder Dritte bei nasskaltem (35,6%) Wetter oder großer Hitze (33,0%). Am häufigsten treten bei Wetterempfindlichen Kopfschmerzen (59,2%) auf. Viele leiden unter Müdigkeit (52,8%), Glieder- und Gelenkschmerzen (35,4%) oder Schlafstörungen (28,9%).

Wettersensibel?
Das Wetter an sich kann keine Krankheit hervorrufen, aber es kann einen bestehende Erkrankung verschlechtern. So neigt zum Beispiel ein Mensch, der sowieso anfällig für Kopfschmerzen ist, beim Wetterumschwung eher zu Migräne als ein gesunder Mensch. Unwohlsein bei Gewitter ist keine Seltenheit. Wettersensible Menschen leiden besonders darunter, sind besonders gereizt oder klagen über Kopfschmerzen. Nach dem erfrischenden Sommerregen fühlen sich dann alle wieder besser.

Das hilft
1. Frische Luft

Kältereiz stärkt vorbeugend die Gefäße und den Organismus: Gehen Sie deshalb bei jedem Wetter an die frische Luft!

2. Sauna
Regelmäßige Saunagänge und Kneipp-Güsse stärken den Organismus.

3. Sport
Drei Mal pro Woche ein sanftes Ausdauertraining wie Joggen, Radfahren, Schwimmen oder Walken kann Wunder wirken.

4. Gesunde Ernährung
Besonders wichtig: Gesunde Ernährung, ausreichend schlafen, nicht rauchen und Alkohol nur in Maßen.

5. Entspannungsübungen
Yoga, Autogenes Training oder Meditation wirken beruhigend und ausgleichend auf Körper und Geist.


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