09. November 2007 09:53

US-Studie 

Dicke haben geringeres Todesrisiko

Ist leichtes (!) Übergewicht gesund? Laut einer US-Studie senkt Übergewicht das Todesrisiko durch Krankheiten, die keine Herz- oder Krebsleiden sind.

Dicke haben geringeres Todesrisiko
© AP

Laut einer US-Studie senkt Übergewicht das Todesrisiko durch Krankheiten, die keine Herz- oder Krebsleiden sind. Untergewicht hingegen erhöht das Sterberisiko durch diese Krankheiten, das berichten Katherine Flegal und Kollegen von den US-Gesundheitsbehörden CDC und dem Nationalen Krebsforschungszentrum im "Journal of the American Medical Association".

Leichtes Übergewicht
Beim Vergleich der Todesdaten und des Body Mass Index von mehr als zwei Millionen US-Bürgern zeigte sich auch, dass Fettleibigkeit mit einem erhöhten Todesrisiko durch Herzkreislaufleiden sowie besteimmten Krebsarten einhergeht, die mit Fettleibigkeit in Verbindung gebracht werdenn. Bei den Übergewichtigen aber nicht Fettleibigen zeigte sich dagegen kein erhöhtes, sondern ein niedrigeres Sterberisiko.

Leichtes Übergewicht kann also durchaus "gesund" sein. Möglicherweise erholen sich Menschen die ein paar Kilos mehr auf die Waage bringen, leichter von Infektionen und Operationen.

BMI-Berechnung
Der Body Mass Index (BMI) berechnet sich aus dem Körpergewicht in Kilogramm, geteilt durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat. Als normal gilt ein BMI von 19 bis 24 bei Frauen und 20 bis 25 bei Männern. Demnach ist ein 1,76 Meter großer Mann, der 80 Kilo wiegt, leicht übergewichtig. Fettleibigkeit beginnt für beide Geschlechter bei einem BMI von 31.


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