24. März 2009 11:04

Tipps zum Aufstehen 

Die Sommerzeit hat begonnen

Seit heute laufen die Uhren wieder auf Sommerzeit. Wir sagen Ihnen, wie Sie trotzdem aus den Federn kommen.

Die Sommerzeit hat begonnen
© APA/Hochmuth

Morgenmuffel aufgepasst! Ab Sonntag ticken die Uhren wieder auf Sommerzeit. Langschläfer werden um eine Stunde Schlaf beraubt. Am 29. März wird die Uhr um 2.00 Uhr um eine Stunde vorgestellt. Wir müssen also früher aus den Federn...

Aufstehen leicht gemacht
Am Montag werden also einige Menschen schlecht gelaunt zur Arbeit erscheinen, da sie besonders schwer aus dem Bett gekommen sind. Damit Ihnen das nicht passiert, haben wir für Sie die besten Tipps, wie Sie die Zeitumstellung problemlos in den Griff bekommen.

1. Gewöhnen Sie Ihren Körper sanft an die Zeitumstellung. Gehen Sie bereits ein paar Tage vorher früher zu Bett und nehmen Sie Ihr Abendessen früher ein.

2. Verzichten Sie auf schwere Speisen und Kaffee.

3. Bringen Sie Farbe in Ihr Leben: Rote Kerzen, Handtücher und Tischdecken vertreiben die Morgenmüdigkeit.

4. Duschmassage: Duschköpfe mit verstellbarem Strahl massieren Sie wach!

5. Think positive! Wer pessimistisch in den Tag geht, hat keine guten Startbedingungen. Konzentrieren Sie sich auf schöne Dinge wie zum Beispiel die Kinoverabredung mit der besten Freundin.

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Der natürliche Rhythmus kommt durch die Zeitumstellung durcheinander. Beim Einen mehr, beim Anderen weniger. Aber kaum jemand bleibt völlig unbeeinflusst. Häufig stärker betroffen sind ältere Menschen, Säuglinge und Kinder, deren Organismus sich mit der Anpassung an Zeitumstellungen schwerer tut. Auch Menschen, die unter organischen Erkrankungen leiden, haben unter der Zeitumstellung besonders zu leiden.

Unterschiedliche Symptome
Art und Schwere der Symptome sind individuell unterschiedlich. Die gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Zeitumstellung ähneln einem Mini-Jetlag. Bis sich die innere Uhr und der Tagesablauf wieder aufeinander eingestellt haben, können folgende Symptome auftreten: Schlafstörungen, Müdigkeit, depressive Verstimmungen, Schwankungen der Herzfrequenz, Konzentrationsschwäche, Gereiztheit, Appetitlosigkeit und Verdauungsprobleme.

Gesundheitliche Probleme
Der Umstellungsprozess dauert vier bis 14 Tage. Nicht jeder Mensch ist von derartigen gesundheitlichen Problemen betroffen. Auch ist die Schwere der Symptome individuell sehr unterschiedlich. Nach einer Anpassungsphase von vier bis 14 Tagen, in der sich die innere Uhr und der äußere Tagesablauf aufeinander einpendeln, verschwinden die Auswirkungen der Zeitumstellung wieder.


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