05. März 2009 04:15

Babyfüße 

Die größten Irrtümer beim Schuhkauf

Kinderschuhe müssen fest und stützend sein. Falsch! Wir räumen mit den häufigsten Vorurteilen auf.

Die größten Irrtümer beim Schuhkauf
© sxc

Passende Kinderschuhe zu finden ist wahrlich nicht einfach - für Eltern eine leidvolle Erfahrung. Österreichische Forscher räumen mit den sieben häufigsten Irrtümern auf!

Irrtum 1: "Babys brauchen möglichst früh Schuhe zum Laufen lernen."
Wahr ist: Sie lernen auch ohne Schuhe laufen! Erst bei selbstständigen Schritten, Verletzungsgefahr oder Kälte ist es Zeit für das erste Paar.

Irrtum 2: "Erste Schuhe müssen fest und stützend sein."
Wahr ist: Je härter Schuhe sind, desto mehr werden Füße eingeschränkt. Für eine gesunde Entwicklung müssen sie sich frei bewegen können.

Irrtum 3: " Passende Schuhe sind gleichlang wie die Füße."
Wahr ist: Passende Kinderschuhe sollten 12-17 mm länger als die Füße sein. Nur 8,5% der Eltern wissen das.

Irrtum 4: "Auf Schuhgrößen kann man sich verlassen."
Wahr ist: 90% der Kinderschuhe sind Mogelpackungen. Wo z.B. 23 draufsteht, ist meistens nur 21 "drinnen". Tipp: Immer Füße und Innenlänge der Schuhe messen.

Irrtum 5: "Nur ja keine gebrauchten Kinderschuhe."
Wahr ist: Wenn die Gebrauchten passen und nicht einseitig abgelaufen sind, spricht nichts dagegen! Und es spart Geld und Rohstoffe. Bis heute haben Eltern dabei aber ein schlechtes Gewissen. Zu Unrecht.

Irrtum 6: "Kinder spüren genau, ob die Schuhe passen."
Wahr ist: Kinder bezeichnen zu kurze Schuhe meistens als "passend". Das hat das Forschungsteam mit einer ausgeklügelten "Schuh-Test-Straße" bewiesen.

Irrtum 7: "Teure Kinderschuhe sind besser als billige."
Wahr ist: Ein hoher Preis ist keine Garantie für Qualität. Und eine Analyse der Schuhgrößen hat gezeigt, dass teure Schuhe keinesfalls exakter gearbeitet sind.

Im Rahmen des Forschungsprojektes wurde ein Eltern-Folder erstellt, der als kostenloser download erhältlich ist: www.kinderfuesse.com

Foto: (c) sxc


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