20. November 2008 10:08

Getestet 

Die teuerste Creme ist nicht die beste

Fettreiche Cremen im Konsument-Test: Das teuerste Pflegeprodukt schnitt am schlechtesten ab.

Die teuerste Creme ist nicht die beste
© sxc
Die teuerste Creme ist nicht die beste
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Cremen für die kalte Jahreszeit sollten nicht nur Fett und Feuchtigkeit liefern, sondern auch rasch einziehen und ein gutes Hautgefühl hinterlassen. Das Verbraucherschutzmagazin "Konsument" testete darum gemeinsam mit anderen Organisationen Gesichtscremen für trockene bis sehr trockene Haut. Das Ergebnis: Die teuerste Creme ist nicht die beste.

Wenig zufriedenstellend
Wie schon bei vielen Kosmetiktests zeigte sich auch dieses Mal wieder, dass ein hoher Preis kein Garant für Qualität ist. Ausgerechnet das mit Abstand teuerste Produkt (MBR BioChange Sensitive Skin Sealer Cream um 210 Euro) wurde als einziges mit "Weniger zufriedenstellend" beurteilt. Bei MBR BioChange ließen nicht nur die Pflegeeigenschaften zu wünschen übrig. Auch die mikrobiologische Qualität war unzureichend, urteilte "Konsument".

Feuchtigkeit
Zwei Wochen lang haben 30 Testpersonen die Produkte ausprobiert. Was das Hautgefühl anbelangt, fanden die Probanden bei keinem Produkt etwas zu bekritteln. Alle Cremen schnitten bei diesem Prüfpunkt gut ab. Bei der Feuchtigkeitsanreicherung waren die Messergebnisse unterschiedlich: Am besten versorgte Nivea Visage Silk Comfort die Haut mit Feuchtigkeit. Am anderen Ende der Skala: die Cremen von Heliotrop, Avene, Weleda und MBR. Sie waren als Feuchtigkeitsspender lediglich Durchschnitt.

Trockene Haut braucht eher fettreiche Cremen, diese ziehen aber mitunter schlecht ein. Avene, Weleda und MBR kamen auch bei diesem Prüfpunkt nicht über das Mittelmaß hinaus. Alle anderen Produkte erfüllten diese Aufgabe gut.


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