12. Mai 2010 08:28

Fahrrad-Helme 

Schlechte Noten für Kinderhelme

Von elf getesteten Fahrrad-Produkten erreichte keines "sehr gut".

Schlechte Noten für Kinderhelme
© sxc

Gerade im Frühling holen viele ihre Drahtesel wieder aus Garagen und Kellern. Der ÖAMTC nahm den Beginn der Radl-Saison als Anlass für einen Test von elf Kinder-Helmen.

Durchgefallen
Das Ergebnis bei den lebensrettenden Kopfschützern stimmt nachdenklich: Kein einziges Produkt erreichte die Note „sehr gut“, und je ein Helm fiel mit „genügend“ und „nicht genügend“ durch. Harald Hertz, Leiter des Lorenz-Böhler-Unfallkrankenhauses und Vizepräsident des ÖAMTC, mahnt: „20 Prozent aller Radunfälle ziehen Kopfverletzungen nach sich.“ Vor allem Kinder sollten optimal geschützt werden.

Das Ergebnis
Der beste Kinder-Fahrradhelm im Test war der Giro Rascal (Gesamtnote 1,9 und somit "gut"). Er überzeugte bei der Sicherheit am meisten von allen Testkandidaten, liegt aber auch bei der Handhabung ganz vorne. Auf Platz zwei ex equo findet man die Helme von uvex Hero und Alpina Firebird Junior, jeweils mit Gesamtnote 2,0 und ebenfalls mit "gut" bewertet. Der nur 20 Euro teure Petit von Comus landete etwas überraschend bereits auf Platz vier. Auf Platz fünf ist der Casco Follow Me II.

Ein "Befriedigend" gab es für die Fahrradhelme Abus Chaox, KED Status Jr. und Walser Sprinter XC sowie den Skaterhelm Alpina Airtime. Als "genügend" war der Skaterhelm KED Freeride einzustufen. Schlichtweg "nicht genügend" war laut ÖAMTC der Hudora joey Monsun Fahrrad-Helm. Das Gesamtergebnis im ÖAMTC-Kinder-Fahrradhelm-Test setzt sich zu 65 Prozent aus der Sicherheit und zu 35 Prozent aus der Handhabung zusammen.


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