10. März 2009 09:35

Studie zeigt 

Fisch essen macht schlau

Buben mit Fisch auf dem Speiseplan werden schlauer. Um sechs Prozent erhöhte verbale und andere intellektuelle Fähigkeiten.

Fisch essen macht schlau
© Getty Images

Burschen im Teenager-Alter entwickeln sich intellektuell besser als ihre Altersgenossen, wenn sie mindestens einmal pro Woche Fisch essen. Das haben Wissenschafter der schwedischen Universität in Göteborg bei der Untersuchung von 3.972 männlichen Jugendlichen herausgefunden. Wie die Zeitschrift für Kindergesundheit "Acta Paediatrica" (Bd. 98, S. 555) berichtete, hatten Buben, die einmal pro Woche Fisch verzehrten, um sechs Prozent erhöhte verbale und andere intellektuelle Fähigkeiten. Wenn es jeweils zweimal oder noch häufiger Fisch zu essen gegeben hatte, habe der Abstand mit elf Prozent sogar fast das Doppelte betragen.

Intelligenz fördernde Funktion
Die Wissenschafter unter Leitung von Kjell Toren hatten männliche Jugendliche im Alter von 15 Jahren untersucht und dann erneut als Wehrpflichtige mit 18 Jahren. 58 Prozent von ihnen bekamen einmal pro Woche und 20 Prozent mehr als einmal wöchentlich Fisch zu essen. Nach Angaben von Toren, ist die Intelligenz fördernde Funktion von Fisch in dieser Phase des Wachstumsprozesses hiermit zum ersten Mal bei einer umfassenden Reihenuntersuchung nachgewiesen. Die Forscher fanden den Zusammenhang von Intelligenz und Fisch unabhängig vom Bildungsgrad der Eltern.

Es sei nach wie vor aber nicht genau klar, in welcher Weise die kognitive Entwicklung durch den Fischverzehr gefördert werde. Fisch enthalte beispielsweise Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren, die sich während der Fötus-Entwicklung im Gehirn anreicherten.


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