22. Jänner 2009 11:52

Gymnastik 

Fit für die Piste

Übungen für Ihren Muskelaufbau. Plus: Die wichtigesten Pistenregeln für ein unfallfreies Skivergnügen.

Fit für die Piste
© sxc
Fit für die Piste
© sxc

Muskel- und Ausdauertraining machen erst skitauglich und senken auch das Risiko für Verletzungen auf der Piste.

Trainierte Muskeln
Mangelnde Kondition und untrainierte Muskeln – vor allem in Kombination mit Selbstüberschätzung und unkontrolliertem Fahrverhalten – erhöhen nachweislich das Risiko für Skiunfälle. „Ich rate immer zu gezieltem Muskel- und Ausdauertraining vor dem Skiurlaub“, so Sportarzt Christian Gäbler. Wer dann noch die „Pistenregeln“ kennt und einhält, verringert das Risiko für sich selbst und andere Skisportler.

Die FIS-Pistenregeln für mehr Sicherheit:

1. Rücksicht: Jeder Pistenteilnehmer muss sich stets so verhalten, dass er keinen anderen gefährdet.

2. Tempo: Geschwindigkeit und Fahrweise dem Können und den Gelände- und Witterungsverhältnissen anpassen.

3. Fahrspur: Der von hinten kommende Pistenteilnehmer muss seine Fahrspur so wählen, dass er vor ihm fahrende Pistenteilnehmer nicht gefährdet.

4. Überholen: Überholt werden darf von oben oder unten, von rechts oder links, aber immer nur mit einem Abstand, der dem überholten Pistenteilnehmer für alle seine Bewegungen Raum lässt.

5. Überqueren: Vor dem Anfahren und beim Traversieren Hang aufwärts nach oben blicken.

6. Stehenbleiben: Nicht an unübersichtlichen Stellen und Engstellen anhalten.

7. Aufstieg: Wer auf- oder absteigt, darf nur den Pistenrand benützen.

8. Zeichen: Jeder Pistenteilnehmer muss die Markierung und Zeichen (z. B. für Lawinengefahr) auf den Abfahrtsstrecken beachten.

9. Verhalten bei Unfällen: Bei Unfällen ist jeder zur Hilfeleistung verpflichtet.

10. Ausweis: Jeder, ob Zeuge oder Beteiligter, ob verantwortlich oder nicht, muss bei einem Unfall seine Personalien angeben.


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