26. August 2009 08:58

Diagnoseverfahren 

Früherkennung bei Rheuma mit Infrarot

Infrarotlicht und ein fluoreszierender Farbstoff zeigen Rheumaherde schonend an.

Früherkennung bei Rheuma mit Infrarot
© sxc

Rheuma ist eine Krankheit mit vielen Gesichtern. Mediziner unterscheiden etwa 400 rheumatische Erkrankungen, die in jedem Alter auftreten können. Am häufigsten ist die entzündliche Gelenkserkrankung – medizinisch exakt rheumatoide Arthritis oder chronische Polyarthritis.

Früherkennung
Wird sie nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, kommt es zur Zerstörung von Gelenken und Sehnen. Eine schonende Methode der Früherkennung haben jetzt deutsche Forscher entwickelt.

Infrarot
Nah-Infrarotlicht und ein fluoreszierendes Kontrastmittel zeigen dabei die Rheumaherde in den Gelenken. Die Untersuchung dauert wenige Minuten und ist schmerz- und nebenwirkungsfrei. Der vom Pharmakonzern Bayer Schering entwickelte fluoreszierende Farbstoff AP39-TSC wird gemeinsam mit dem neuen Gerät in klinischen Studien getestet.


Posten Sie Ihre Meinung Neu anmelden Login |
Facebook Kommentare