08. April 2009 08:37

Glücks-Formel 

Fünf Wege zum Glück

"Glück kommt selten allein": Ein neuer Bestseller nennt die fünf Garanten für dauerhafte Happiness.

Fünf Wege zum Glück
© sxc

Das Thema „Glück“ ist in Krisenzeiten besonders gefragt. Das beweisen die Verkaufszahlen des neuen Bestsellers „Glück kommt selten allein“ von Eckart von Hirschhausen, der bis dato 400.000-mal in Deutschland und Österreich über den Ladentisch ging – kein Sachbuch verkauft sich derzeit besser.

Eine Fachfrau des Glücks ist auch Ö3-Talkerin Claudia Stöckl. Sie schrieb ihre Baccalauréat-Arbeit über die Glücksdarstellung in Fachmedien. Ihr persönliches Glück findet sie im Großen durch ihr Projekt mit den Straßenkindern von Kalkutta und im Kleinen beim Genießen der Frühlingssonne im Kaffeehaus.

Das „Glück des Moments“ ist auch für Autor Eckart von Hirschhausen eine der fünf Säulen für Happiness. Seine Glücksformeln:

1. Glück des Moments: Spüren und genießen
Versuchen Sie den Moment zu spüren, im hier und jetzt zu leben und wirklich zu genießen. Lassen Sie Ihren Gefühlen dabei freien Lauf: Singen Sie beispielsweise, so oft Ihnen danach ist, tanzen Sie, wann immer Sie mögen, bewegen Sie sich so oft wie möglich. Und: Schalten Sie beim Sex das Gehirn aus, denn Fakt ist: Vor dem Lustgewinn steht die Enthemmung, das Loslassen. Denken Sie immer daran: Wer nicht genießt, wird ungenießbar!

2. Glück der Gemeinschaft: Beziehung und Freunde
Besonders wichtig für das persönliche Glücksempfinden ist laut Bestseller-Autor Eckart von Hirschhausen eine glückliche Beziehung. Wenn Sie in Ihrer gegenwärtigen Partnerschaft happier sind, als in ihren früheren, ist schon einiges geschafft. Hören Sie jetzt auf, nach Besserem zu suchen. Mr. Right ist eine Illusion, nehmen Sie den Partner, der für Ihre Form von Liebe zugänglich ist, an, so wie er ist. Und wer gerade keinen Partner hat, tut gut daran seinen Freundeskreis zu pflegen. Gute Freunde bestärken das persönliche Glücksempfinden.

3. Glück des Zufalls: Fortuna wartet auf Sie
Alle anderen haben Glück, nur Sie nicht? Dann liegt es wohl an Ihnen selbst! Denn wenn wir Menschen um ihr unverdientes Glück beneiden, lohnt sich in jedem Fall ein zweiter Blick. Sie finden keinen Partner, nur immer die anderen? Dann lohnt es sich, möglicherweise ab und an das Haus zu verlassen. Bedenken Sie: Wir können Glück nicht erzwingen, aber wir müssen es ihm und uns auch nicht unnötig schwer machen!

4. Glück der Selbstüberwindung: Arbeit mit Sinn
Kein Preis ohne Fleiß. Das gilt auch für das Glück. Anhaltende Zufriedenheit kommt oft dann, wenn wir etwas konzentriert tun, unsere Zeit genutzt und nicht nur totgeschlagen haben oder wenn man den inneren Schweinehund überwinden kann.

Claudia Stöckl hat innere Zufriedenheit in ihrer Arbeit mit den Kindern von Kalkutta gefunden und ist glücklich, auch andere vom Projekt zu überzeugen. Stellen Sie sich die Frage: „Macht meine Arbeit für mich und andere Sinn?

5. Glück der Fülle: In Liebe, Natur und Spiritualität
In Liebe, Natur und In Liebe, Stille, Natur, Musik: Oft machen gerade Dinge, die schwer zu beschreiben sind, das Leben lebenswert. Versuchen Sie Ihre innere Fülle aufzuspüren. Eckart von Hirschhausen empfiehlt die „Loving Kindness“-Meditation. Dahinter steckt die Idee, das Gefühl gegenüber anderen Menschen auszubauen. Begeben Sie sich an einen ruhigen Ort und stellen Sie sich jemanden vor, den Sie sehr lieben. Anschließend jemand anderen, den sie nur mögen, und versuchen Sie das Gefühl von vorhin noch einmal zurückzurufen.

Sie übertragen damit die Liebe auf eine andere Person. Und während Sie dieses Gefühl warm halten, versuchen Sie an immer mehr Menschen liebevoll zu denken. Diese umfassende Liebe führt direkt zurück ins eigene Herz. Und in die eigene Glückseligkeit.

Rowohlt_Glueck
Buchtipp: "Glück kommt selten allein" (Hirschhausen, 19,50 Euro, Rowohlt-Verlag)


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