27. April 2009 11:21

Gefährlich 

Gartenarbeit: Jährlich 10.300 Verletzte

Häufigste Unfallart sind Stürze durch Stolpern über Gartengeräte oder aus der Höhe von Leitern und Bäumen. Jeder dritte erleidet Knochenbruch.

Gartenarbeit: Jährlich 10.300 Verletzte
© sxc

Stolpern über Werkzeug und Gartenschlauch oder Stürze von Bäumen und Leitern: Die Hochsaison für Hobbygärtner beginnt zwar erst, für 10.300 Österreicher endet sie aber jedes Jahr im Krankenhaus. Verletzungen reichen von Abschürfungen bis zu Brüchen: Jeder dritte erleidet einen Knochenbruch, bei jedem vierten müssen offene Wunden verarztet werden. Die häufigste Unfallart sind in 53 Prozent der Fälle Stürze - sei es aus der Höhe oder durch Stolpern, berichtete das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) in einer Aussendung am Montag.

Ausrutschen und Stolpern
27 Prozent verunfallen durch Ausrutschen oder Stolpern über Werkzeug, ausgerollte Gartenschläuche oder herumliegende Äste. 26 Prozent verletzen sich beim Sturz aus der Höhe, etwa von Bäumen oder Leitern. Jeder Zehnte zieht sich mit motorisierten Geräten wie elektrischen Heckenscheren oder Rasenmähern Wunden zu. Bei zwölf Prozent der Verletzungen spielen nichtmotorisierte Geräte wie Sägen, Hacken oder Baumscheren eine Rolle. "Bei elektrischen Gartengeräten muss immer der Netzstecker gezogen werden, bevor scharfe Messer gereinigt werden. Wartungsarbeiten nie bei laufendem Motor durchführen", warnte Anton Dunzendorfer, Leiter des Bereichs Heim, Freizeit und Sport im KfV.


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