28. Februar 2009 10:10

Risiken 

Geburtstag bestimmt Ihre Gesundheit

Ihr Geburtstag verrät viel über Ihr Leben. Welche Krankheitsrisiken sind in Ihrem Geburtsmonat besonders hoch?

Geburtstag bestimmt Ihre Gesundheit
© sxc
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Bei Kindern, die im Frühling, Herbst oder Winter zur Welt kommen, ist das Risiko, dass sie an Atemwegsbeschwerden leiden, größer als bei Sommerbabys.

Asthmarisiko
Das Asthmarisiko hängt davon ab, ob die Kinder in einer Saison mit vielen Schimmelsporen oder Pollen in der Luft geboren wurden. Das schreiben Wissenschaftler im Magazin "Thorax". Sie untersuchten 514 Kinder, die 1999 und 2000 geboren wurden, auf Anzeichen von Asthma. Das Ergebnis: Die Asthma-Wahrscheinlichkeit war für Winter- oder Herbstkinder dreimal höher.

Was der Geburtstag sonst noch verrät
Ihr Geburtstag verrät viel über Ihr Leben. Das klingt vielleicht nicht sehr glaubwürdig, stimmt aber. Es handelt sich hierbei um eine wissenschaftlich fundierte Analyse der Auswirkungen Ihres Geburtsmonats auf ihre Lebenserwartung und die Wahrscheinlichkeit, an einer bestimmten Krankheit zu leiden. Der Geburtsmonat beeinflusst tatsächlich Ihr Schicksal - statistisch gesehen zumindest.

Dezemberkinder leben lange
Je nachdem in welchem Monat Sie geboren sind, steigt ihr Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten, Allergien oder Krebs. Bereits im Mutterleib und kurz nach der Geburt werden viele Weichen für die spätere Entwicklung gestellt. Wer im Dezember geboren ist, hat besonders gute Aussichten auf ein langes und gesundes Leben. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass im Dezember geborene Menschen mit einer um 16 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit ein Alter von 105 Jahren erreichen als der Durchschnitt ihres jeweiligen Geburtsjahrgangs. Der Grund: Wintergeborene sind weniger anfällig für Herz-Kreislauferkrankungen, Altersdiabetes und Krebs.

Das bringt Ihr Geburtsmonat:

Dezember und Jänner
Dezemberkinder werden richtig alt, denn sie sind weniger anfällig für Herz-Kreislauferkrankungen, Altersdiabetes und Krebs. Schlecht: Wintergeborene tragen ein erhöhtes Risiko, an Schizophrenie oder manischer Depression zu erkranken. Auch das Asthmarisiko ist höher.

Februar und März
Februar- und März-Kinder scheinen häufiger unter Heuschnupfen zu leiden. Ärzte führen das auf Kontakt mit Pollen in den ersten Wochen nach der Geburt zurück.

April und Mai
April- und Mai-Kindern droht häufiger Multiple Sklerose als dem Bevölkerungsdurchschnitt. Und auch spätere Gemütsleiden, Depressionen und Alkoholismus soll eine Geburt im April oder Mai leicht begünstigen.

Juni und Juli
Im Sommer geborene Menschen haben im reiferen Alter eine besonders geringe Lebenserwartung. Je weiter der Geburtstag in den Sommer rückt, desto größer wird im hohen Alter die Neigung für Herz-Kreislauf-, Atemwegs- und Lungenerkrankungen - rein statistisch.

August und September
Zwischen August und Oktober geborene Babys verbringen häufig viel Zeit in geschlossenen Räumen - das Risiko einer Hausstauballergie steigt. Über die Geburtsmonate August und September gehen die Risiken, an Herzinfarkt oder Schlaganfall zu sterben, zurück.

Oktober und November
Je kälter es draußen wird, umso enger ist der Kontakt zu Haustieren. Zwischen Oktober und Januar werden besonders viele Hunde- und Katzenallergiker geboren.

Foto: (c) sxc


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