03. Oktober 2009 14:26

Neue Erkenntnisse 

Handy heizt das Hirn auf

Griechische Forscher haben neue Messmethode entwickelt.

Handy heizt das Hirn auf
© APA

Dass Handystrahlen schädlich sind, ist hinlänglich bekannt, dass sie aber auch dem menschlichen Gehirn schaden dürften, ist neu. Wie zdf.de berichtet, haben griechische Forscher nämlich herausgefunden, dass sich das Gehirn bei jedem Telefonat erhitzt. Inwieweit dies gesundheitsschädlich ist, ist freilich noch nicht klar.

Die Forscher haben eine Methode entwickelt, mit der die genauen Temperaturveränderungen in den verschiedenen Bereichen des Gehirns gemessen werden können. "Wir konnten erhebliche Temperaturveränderungen verzeichnen, die noch längere Zeit nach dem Gespräch andauerten", erklärt die Initiatiorin des Projekts, Dr. Irene Karanasiou.

Weshalb die Schädlichkeit am Gehirn dennoch noch nicht erforscht ist, ist mit dem menschlichen Abwehrmechanismus zu begründen. Sobald sich nämlich das Gehirn erhitzt, reagiert der Körper mit erhöhtem Blutgluss, der die Zellen wieder auf Normaltemperatur bringen soll. Die griechischen Forscher wollen nun die Technik weiter spezifizieren.

Kopfhörer oder bluetooth benutzen
Da sich die Zellen umso weniger erhitzen, je weiter die Antenne des Telefons vom Kopf entfernt ist, rät Karanisou zu Kopfhörern oder bluetooth. Auch wenn nicht telefoniert wird, sollte sich das Handy möglichst nicht in unmittelbarer Körpernähe befinden.


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