21. Jänner 2009 11:56

Sanft heilen 

Homöopathie hilft bei Grippe

"Potenzierte Mittel" stärken die Abwehr. Österreicher setzen vermehrt auf Homöopathie – vor allem in Grippezeiten.

Homöopathie hilft bei Grippe
© sxc
Homöopathie hilft bei Grippe
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Lange Zeit belächelt, ist die Homöopathie im Aufwind. Einschlägige Studien bescheinigen den „verdünnten“ Heilmitteln eine hohe Wirksamkeit. Die besondere Leistung der homöopathischen Medizin liegt in der Stärkung des Immunsystems durch gezielte Reize.

Abwehr steigern
Die in unterschiedlichen Potenzen erhältlichen Mittel sind weniger „Symptomkiller“, sondern eine ganzheitliche Form der Therapie. „Werden Homöopathika bei Auftreten der ersten Symptome eingenommen, können sie sehr wohl eine Erkältung im Keim ersticken“, so die TCM-Ärztin Irene Lunzer. Bei echter Influenza stärken die Mittel die körpereigene Abwehr und beschleunigen so den Genesungsprozess. Im Idealfall werden die Mittel vom in Homöopathie geschulten Arzt individuell verordnet.

Bewährte Mittel
Wo kein Homöopath zur Stelle, können aber auch bewährte klassische homöopathische Mittel (wie etwa Belladonna gegen Halsweh, Luffa operculata gegen Schnupfen oder Aconitum gegen Heiserkeit) sehr gute Wirkung erzielen. Sie sind als Globuli oder Tabletten verfügbar.

So nehmen Sie Homöopathika
Nehmen Sie Globuli oder Tropfen auf einem Plastiklöffel (nicht Metalllöffel) ein. 15 Minuten vor und nach der Einnahme sollten Sie nichts essen oder trinken. Globuli, Tabletten oder Tropfen langsam im Mund zergehen lassen, damit sie über die Mundschleimhaut aufgenommen werden. Mischen Sie nicht verschiedene Homöopathika, es sei denn, der Arzt hat Ihnen Präparate verordnet, die abwechselnd eingenommen werden.


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