29. September 2008 09:38

Pflegekonzept 

Ihr Hautplan für den Herbst

Was braucht Ihre Haut jetzt? Ein maßgeschneidertes Pflegekonzept, das den Teint strahlen lässt und Problemen gezielt zu Leibe rückt.

Ihr Hautplan für den Herbst
© sxc

Leuchtet der Teint mit der milden Herbstsonne um die Wette, fühlen wir uns attraktiv und – im wahrsten Sinne des Wortes – wohl in unserer Haut. Leider aber sind viele Frauen gerade jetzt in der Übergangssaison mit ihrem Hautbild unzufrieden: „Viele klagen über Spannungsgefühle oder Juckreiz; anderen machen Unreinheiten zu schaffen“, weiß die angesehene Wiener Dermatologin Christine Hoffmann.

Ihr Programm
Sie entwickelte für MADONNA das optimale Pflegeprogramm für die Haut im Herbst. Schritt eins: Finden Sie zunächst he­raus, welcher Hauttyp Sie sind. Das geht ganz einfach mit dem Blitz-Test. Und nun können Sie loslegen!

Mischhaut-Typ
Dieser Hauttyp kommt am häufigsten vor. „Da Stirn, Nase und Kinn fettig sind, kommt es in diesem Bereich oft zu Pickeln und Mitessern“, weiß Expertin Hoffmann. Wangen, Nasenflügeln und Augenlider sind dafür meist sehr trocken: „Hier kann die Haut, vor allem beim Jahreszeitenwechsel vom Sommer zum Herbst, sogar leicht schuppen“, weiß Hoffmann. Ihre Pflegestrategie: In der Regel brauchen Sie morgens kein Reinigungsprodukt (es sei denn, die Haut ist gerade stark pickelig), abends aber sehr wohl: Verwenden Sie speziell auf die Bedürfnisse von Mischhaut abgestimmte Reinigungsemulsionen und Gesichtswasser gegen erweiterte Poren in der T-Zone (Stirn, Nase Kinn). Hoffmann: „Mindestens einmal pro Woche ist ein Gesichtspeeling ideal, das die Haut gründlich von abgestorbenen Hornhautschüppchen reinigt und sie zur Neubildung von Zellen anregt.“ Nach einem Peeling (zum Selbermachen: siehe Kasten rechts) können die Wirkstoffe der Cremes besser in die Haut eindringen.

Ölige Haut
Produzieren die Talgdrüsen zu viel Fett, hat dies einen großen Vorteil: Die Haut bleibt länger glatt und Fältchen lassen auf sich warten. Nachteil: Viele Frauen leiden unter dem speckigen Glanz im Gesicht und haben mit großen Poren und Unreinheiten zu kämpfen. „Wer zu öliger Haut neigt, sollte das Gesicht auch morgens mit einem Gesichtswasser klären – abends auf jeden Fall!“, rät die Dermatologin. Regelmäßige Peelings (bis zu dreimal pro Woche), aber auch Reinigungsmasken (wie die Rosenölpackung rechts) sind ideal, um Talgüberschüsse in den Poren zu beseitigen. Ein sehr wirksames Naturmittel ist Gurkensaft: Pressen Sie den Saft aus einer frischen Salatgurke und tränken Sie einen Wattebausch damit. Sie können die Haut sogar mehrmals täglich damit reinigen: Der Saft klärt die Haut, hat einen mattierenden Effekt und spendet dennoch Feuchtigkeit.

Trockene und normale Haut
Produzieren die Talgdrüsen zu wenig Fett, fühlt sich die Haut rau und trocken an. Erste Fältchen zeigen sich bei trockener Haut am frühesten – dafür ist das Hautbild schön feinporig und neigt kaum zu Unreinheiten. Dermatologin Hoffmann: „Trockene Haut braucht Feuchtigkeit und Fett. Waschen Sie das Gesicht morgens nur mit Wasser und verwenden Sie eine Tagescreme mit Hyaluronsäure. Diese Substanz bindet Feuchtigkeit.“ Peelings und fest werdende Masken sollten Sie nur sparsam einsetzen; Feuchtigkeits-Fluids (z.B. von Biotherm) und -packungen sind dafür ideal: Sie verleihen dem Teint sofort mehr Frische (siehe Marillen-Maske oben). Normale Haut ist nahezu perfekt: Sie schimmert rosig ohne fette Stellen. Doch auch sie sieht welk aus, wenn ihr Flüssigkeit fehlt. Hoffmann: „Trinken Sie jetzt mindestens zwei Liter Wasser oder Kräutertee pro Tag!“ Und ab und zu freut sich auch die normale Haut über eine gesunde Frucht-Packung.


Posten Sie Ihre Meinung Neu anmelden Login |